Dossier: „Ukraine ver­ste­hen. Auf den Spuren von Terror und Gewalt“

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Der Ruf des Maidan nach Recht und Frei­heit rückte die Ukraine in das öffent­li­che Bewusst­sein Deutsch­lands. Das Land, das in seiner Geschichte nur für einen Wim­pern­schlag seine natio­nale Eigen­stän­dig­keit erlebte, ver­schwand nach den Schre­cken des Zweiten Welt­kriegs für Jahr­zehnte hinter dem Eiser­nen Vorhang. Doch wer die Ver­gan­gen­heit des Landes nicht kennt, kann seine Gegen­wart nicht verstehen.

Im Novem­ber 2020 erschien im Zen­trum Libe­rale Moderne der Sam­mel­band „Ukraine ver­ste­hen. Auf den Spuren von Terror und Gewalt“. Dieses Buch bündelt die kom­plexe Geschichte der Ukraine, vom mil­lio­nen­fa­chen Hun­ger­tod des Holo­do­mor über die wech­selnde Besat­zung, von der „Shoah durch Kugeln“ bis zu Tscher­no­byl. Wer sich dieser wech­sel­vol­len, schmerz­haf­ten Geschichte des Landes stellt, wird das Streben der Ukraine nach Unab­hän­gig­keit, Frei­heit und Demo­kra­tie besser verstehen.

Wir freuen uns, dass wir für diesen Sam­mel­band her­aus­ra­gende Autorin­nen und Autoren wie u.a. Timothy Snyder, Anne App­le­baum, Karel Berk­hoff und viele weitere gewin­nen konnten.

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