Putins bedroh­li­che alter­na­tive Geschichtsschreibung

© Via­ches­lav Lopatin /​ Shut­ter­stock

Geschichte ist für Wla­di­mir Putin zur wich­tigs­ten Macht­res­source gewor­den. Am 12. Juli ver­öf­fent­lichte er einen Essay über die his­to­ri­schen Bezie­hun­gen zwi­schen Russen und Ukrai­nern. Aus der gemein­sa­men Geschichte der beiden Völker in der mit­tel­al­ter­li­chen Kyjiwer Rus leitet er darin ab, dass Russen und Ukrai­ner über die Jahr­hun­derte hinweg in einem „spi­ri­tu­el­len Raum“ lebten und bis heute ein Volk bilden. Von Prof. Dr. Martin Schulze Wessel

Über die Funk­tion des Textes kann kaum ein Zweifel bestehen: Er enthält eine unver­hüllte Drohung an die Ukraine und warnt Kyjiw vor der Ver­bin­dung mit den west­li­chen Staaten, die Putin als sys­te­ma­ti­sche Feinde der Einheit von Russen und Ukrai­nern dar­stellt. Ein ukrai­ni­scher Staat als eigen­stän­di­ger Akteur der inter­na­tio­na­len Politik kommt für Putin nur in enger Ver­bin­dung mit Russ­land in Frage. Ein apo­ka­lyp­ti­sches Sze­na­rio zeich­net er für den  – ohne tat­säch­li­che Grund­lage ange­nom­me­nen – Fall einer erzwun­ge­nen Assi­mi­la­tion der in der Ukraine leben­den Russen. Dies komme, so Putin, „der Anwen­dung von Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen gegen uns“ gleich. Man kann den Text als Ankün­di­gung einer wei­te­ren mili­tä­ri­schen Aggres­sion gegen die Ukraine lesen. Wie bei der Anne­xion der Krim könnte der Hinweis auf die Schutz­be­dürf­tig­keit der in der Ukraine leben­den Russen als Legi­ti­ma­tion für eine künf­tige Inter­ven­tion dienen. Die Mythen vom „spi­ri­tu­el­len Raum“ und die ange­deu­tete Dys­to­pie der Mas­sen­ver­nich­tung sind ein­ge­bet­tet in einen his­to­ri­schen Text, der bei allen darin vor­kom­men­den Ver­fäl­schun­gen und Halb­wahr­hei­ten den Anspruch auf ratio­nale Argu­men­ta­tion erhebt. Der Kreml hat auch eine eng­li­sche Version des Essays ver­fasst, Putin wendet sich also auch an die globale Öffentlichkeit.

Geschichts­for­schung unter Strafandrohung

Auch in anderen Staaten gehen Politik und Geschichte Hand in Hand. Im Ver­gleich mit Polen und Ungarn erschien Russ­land in dem Bereich eines insti­tu­tio­nel­len Ausbaus von Geschichts­po­li­tik lange eher als Nach­züg­ler. In den ver­gan­ge­nen Jahren hat die rus­si­sche Regie­rung jedoch die ost­mit­tel­eu­ro­päi­schen Staaten in diesem Bereich ein­ge­holt und teil­weise über­holt. Neue Insti­tu­tio­nen wurden geschaf­fen, um der staat­li­chen Sicht auf die Geschichte Geltung zu ver­schaf­fen. So wurde z.B. in der rus­si­schen Staats­an­walt­schaft 2020 eine eigene Abtei­lung für die Ver­tei­di­gung der offi­zi­el­len his­to­ri­schen Wahr­heit gegrün­det, die auch über straf­recht­li­che Mittel verfügt. Geschichts­klit­te­rung spielte eine große Rolle, als der Kreml die Krim als ver­meint­lich urrus­si­sches Gebiet annek­tierte und den Ukrai­nern auf dem Maidan faschis­ti­sche Tra­di­tio­nen andich­tete. Geschichte gelangte ganz oben auf die Agenda des Kremls, seitdem Prä­si­dent Putin in jüngs­ter Zeit begann, ver­stärkt selbst his­to­ri­sche Themen auf­zu­grei­fen. Im Dezem­ber 2019 hielt der Prä­si­dent im Kreise seiner Amts­kol­le­gen aus den GUS-Staaten eine Art Vor­le­sung über den Hitler-Stalin-Pakt, ein halbes Jahr später legte er dazu einen Artikel vor, der an die Lehr­stühle für ost­eu­ro­päi­sche Geschichte in Deutsch­land mit dem Hinweis ver­sandt wurde, man möge den Text ver­wen­den und dabei den Autor voll­stän­dig zitie­ren. Putin will offen­bar als His­to­ri­ker ver­stan­den werden. Zum Jah­res­tag des deut­schen Angriffs auf die Sowjet­union ver­fasste er einen Essay, in dem er – klas­si­schen His­to­ri­kern gleich – zwi­schen „Grund­ur­sa­chen“ und ober­fläch­li­chen Ereig­nis­ket­ten unter­schied. In dem jüngs­ten Aufsatz zur Geschichte der rus­­sisch-ukrai­­ni­­schen Bezie­hun­gen wartet er mit der His­­to­­ri­­ker-Sentenz auf: „Um besser die Gegen­wart zu ver­ste­hen und in die Zukunft zu blicken, müssen wir uns der Geschichte zuwenden.“

Ein Prä­si­dent im Amt des His­to­ri­kers wäre eine bloß skur­rile Erschei­nung, ginge es nicht um die umfas­sende Deu­tungs­ho­heit, die Putin auf dem Feld der Geschichte erhebt. Richtig hat er erkannt, dass es in dem raschen Ver­än­de­rungs­pro­zess, der die inter­na­tio­nale Politik erfasst hat, einen viel grö­ße­ren Bedarf an his­to­ri­scher Ein­ord­nun­gen gibt als in den relativ sta­bi­len Zeiten des Kalten Kriegs. 

Was Putin zur Geschichte der rus­­sisch-ukrai­­ni­­schen Bezie­hun­gen zu sagen hat, ist dabei nicht neu. Er wie­der­holt eine bekannte Deu­tungs­fi­gur der impe­ria­len rus­si­schen Geschichts­schrei­bung des 19. Jahr­hun­derts, der­zu­folge der mit­tel­al­ter­li­che Herr­schafts­ver­band der Kyjiwer Rus die Wiege der ost­sla­wi­schen ortho­do­xen Völker der Russen, Ukrai­ner und Bela­ru­sen bildete. Nach dem Unter­gang der Kyjiwer Rus in der Nie­der­lage gegen die Goldene Horde habe schließ­lich das Groß­fürs­ten­tum Moskau die Aufgabe der Wie­der­ver­ei­ni­gung der ost­sla­wi­schen Völker, das soge­nannte  „Sammeln der rus­si­schen Erde“, über­nom­men. In diese Mission ordnet das impe­riale rus­si­sche Geschichts­nar­ra­tiv auch die Tei­lun­gen Polens ein, durch die sich Russ­land im Bündnis mit Preußen und Öster­reich ukrai­ni­sche und bela­ru­si­sche Gebiete aneig­nete. Heute legi­ti­miert Putin seine aggres­sive Ukraine-Politik mit dem alten impe­­rial-rus­­si­­schen Nar­ra­tiv der Wie­der­her­stel­lung und Erhal­tung der Einheit der ost­sla­wi­schen ortho­do­xen Völker.

Wider­spruch aus der Ukraine

Die rus­si­sche Geschichts­er­zäh­lung ist jedoch nicht unwi­der­spro­chen geblie­ben: Ukrai­ni­sche His­to­ri­ker ver­bin­den die Kyjiwer Rus eng mit Staats­ge­bil­den, die sie als Vor­läu­fer der moder­nen Ukraine ansehen wie dem Groß­fürs­ten­tum Litauen, das im Spät­mit­tel­al­ter große Teile der bela­ru­si­schen und ukrai­ni­schen Bevöl­ke­rung in sich ver­einte, und dem Hetma­nat der Kosaken in der Früh­neu­zeit. Für diese Sicht auf die Geschichte gibt es gute Gründe, doch ist das rus­si­sche Nar­ra­tiv nicht nur in Russ­land, sondern auch in his­to­ri­schen Über­blicks­dar­stel­lun­gen im Westen sehr viel besser eta­bliert. Auf diesen unglei­chen Kennt­nis­stand kann Putin sich mit seiner höchst ein­sei­ti­gen Geschichts­deu­tung stützen.

Reli­gion als natio­nal kon­sti­tu­ie­ren­der Faktor?

Den Artikel kenn­zeich­net ein Wider­spruch. Im Wesent­li­chen ist die Argu­men­ta­tion Putins von einer Geschichts­auf­fas­sung gelei­tet, die von Kol­lek­ti­ven mit unver­än­der­li­cher Iden­ti­tät geprägt werden. Der eigent­li­che Akteur in der Geschichte ist bei Putin das Volk, dem bestimmte unver­rück­bare Eigen­schaf­ten eigen sind, nämlich die Sprache und Reli­gion. Ein ähn­li­ches Konzept hat 1913 Josef Stalin in seiner Schrift „Mar­xis­mus und natio­nale Frage“ vor­ge­legt: „Eine Nation ist eine his­to­risch ent­stan­dene stabile Gemein­schaft von Men­schen, ent­stan­den auf der Grund­lage der Gemein­schaft der Sprache, des Ter­ri­to­ri­ums, des Wirt­schafts­le­bens und der sich in der Gemein­schaft der Kultur offen­ba­ren­den psy­chi­schen Wesens­art.“  Stalins Auf­fas­sung, dass Natio­nen auf­grund objek­ti­ver Kenn­zei­chen fassbar sind, ist in der sowje­ti­schen Wis­sen­schaft – weit über die Zeit des Sta­li­nis­mus hinaus – wirksam gewesen. Putins Ver­ständ­nis von der Nation gleicht im Wesent­li­chen diesem Konzept, doch haben sich die kon­kre­ten Merk­male der Nation ver­än­dert. Neben den Kri­te­rien der Sprache und des Ter­ri­to­ri­ums hebt Stalin die Wirt­schaft hervor, während Putin die Reli­gion als Merkmal betont. Die Annahme einer über­zeit­li­chen Kon­ti­nui­tät der Nation, die Putin als eine gemein­same Groß­na­tion der Russen, Ukraine und Bela­ru­sen begreift, lässt eigen­stän­dige natio­nale Ent­wick­lun­gen der Ukrai­ner und Bela­ru­sen nicht zu. Abwei­chun­gen von dem gemein­sa­men Weg können nur als fehl­ge­lei­tet oder ver­rä­te­risch gelten. Ent­spre­chend negativ bewer­tet Putin his­to­ri­sche Figuren wie den Hetman der ukrai­ni­schen Sapo­ro­ger Kosaken Iwan Mazepa, der im Nor­di­schen Krieg 1709 von der Seite Peters I. auf die Seite Schwe­dens wech­selte. Eine Par­al­lele dazu deutet Putin in Bezug auf die gewählte ukrai­ni­sche Regie­rung heute an.

Seit wann ist eigent­lich Öster­reich eine Nation?

Jedoch macht Putin an einer Stelle im Text eine bemer­kens­wer­tes Zuge­ständ­nis, wenn er ganz im Gegen­satz zu seiner gesam­ten Argu­men­ta­tion von der Wan­del­bar­keit von Iden­ti­tä­ten spricht: „Dinge ändern sich. Länder und Gemein­schaf­ten sind keine Aus­nahme. Selbst­ver­ständ­lich kann ein Teil eines Volkes im Prozess seiner Ent­wick­lung, beein­flusst von einer Reihe von Gründen und his­to­ri­schen Umstän­den, sich selbst als sepa­ra­ter Nation bewusst werden.“ Einem solchen Prozess müsse „mit Respekt“ begeg­net werden. Das Kern­pro­blem des Essays ist, dass aus dieser abs­trak­ten Fest­stel­lung keine Fol­ge­run­gen für die Bewer­tung der ukrai­ni­schen Geschichte folgen. Tat­säch­lich unter­liegt die Ent­wick­lung natio­na­ler Iden­ti­tä­ten einem mit­un­ter fun­da­men­ta­len Wandel, wie man an der Geschichte vieler euro­päi­scher Natio­nen zeigen kann. Öster­reich teilte bis ins 19. Jahr­hun­dert eine gemein­same Geschichte mit den deut­schen Ter­ri­to­rien im Rahmen des Hei­li­gen Römi­schen Reichs bzw. des Deut­schen Bunds, und bis weit in das zwan­zigste Jahr­hun­dert konnte man nicht von gefes­tig­ten natio­na­len Iden­ti­tät Öster­reichs spre­chen, die heute unzwei­fel­haft gegeben ist. An der öster­rei­chi­schen Geschichte kann man zeigen, dass eine Nation spät und erfolg­reich ent­ste­hen kann.

Die frühe Euro­päi­sie­rung der Ukraine und Belarus

Die Dif­fe­ren­zie­rung von Russen und Ukrai­nern als eigen­stän­di­gen Natio­nen kann man in ihren Grund­la­gen min­des­tens so weit his­to­risch zurück­ver­fol­gen wie die Unter­schiede im deutsch-öster­­rei­chi­­schen Ver­hält­nis. Der Zerfall des gemein­sa­men Herr­schafts­ver­bands der Kyjiwer Rus im 13. Jahr­hun­dert war der Anfang einer diver­gie­ren­den Ent­wick­lung von Russen und Ukrai­nern. Während die west­li­chen, d.h. die ukrai­ni­schen und bela­ru­si­schen Ter­ri­to­rien der zer­fal­le­nen Kyjiwer Rus sich bald aus der mon­go­li­schen Ober­herr­schaft lösten und zu Bestand­tei­len des Groß­fürs­ten­tums Litauen wurden, blieb Moskau länger im Herr­schafts­be­reich der Gol­de­nen Horde, bevor es seine Eigen­stän­dig­keit erlangte. Diese his­to­ri­sche Weg­ga­be­lung war auch struk­tu­rell fol­gen­reich: Ukrai­ner und Bela­rus­sen waren in dem Groß­fürs­ten­tum Litauen in einen fun­da­men­ta­len poli­ti­schen und sozia­len Wandel ein­be­zo­gen, den man als eine frühe Form der Euro­päi­sie­rung begrei­fen kann. Städte wie Lemberg, Kyjiw und Minsk erhiel­ten städ­ti­sche Pri­vi­le­gien, sie gewan­nen Selbst­ver­wal­tungs­rechte und wurden in diesem Sinne zu euro­päi­schen Städten. Nicht weniger weit­rei­chend war es, dass sich in der Folge der Real­union, die das Groß­fürs­ten­tum Litauen mit dem König­reich Polen schloss, neue Formen von mehr­stu­fi­ger Herr­schaft im Gesamt­staat ver­brei­te­ten. Dem König stand in der gemein­sa­men Adels­re­pu­blik Polens und Litau­ens eine Reichs­ver­samm­lung gegen­über, ein System von checks and balan­ces ent­stand, das Gemein­wohl wurde im Aus­gleich zwi­schen Königs­macht und den Reprä­sen­tan­ten der Stände gefun­den, damit ver­brei­te­ten sich die Kon­zepte von Gewal­ten­tei­lung und Subsidiarität.

Über diese ver­fas­sungs­po­li­ti­schen Fun­da­men­tal­vor­gänge ist bei Putin nichts zu finden. Viel­mehr betont er – wie­derum in der Tra­di­tion der rus­si­schen Geschichts­schrei­bung des 19. Jahr­hun­derts – die kul­tu­rel­len Kon­flikte in der Adels­re­pu­blik.  In der Tat war der Auf­stieg der Adels­kul­tur in Polen-Litauen mit einer Polo­ni­sie­rung der gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Eliten ver­bun­den. Zugleich erwei­terte die römisch-katho­­li­­sche Kirche in Polen-Litauen ihren Ein­fluss. Viele ortho­doxe Ukrai­ner und Bela­ru­sen betrach­te­ten diese Ent­wick­lun­gen als Gefahr. Für die von der Adels­re­pu­blik geprägte Kultur der Ukrai­ner ist es jedoch signi­fi­kant, dass sich auch der Wider­stand gegen die Politik der Adels­re­pu­blik in den Formen vollzog, die in der Adels­re­pu­blik selbst ent­stan­den waren. Die latei­ni­sche Offen­sive wehrten Ortho­doxe ab, indem sie ihren eigenen Glauben nach dem katho­li­schen Vorbild refor­mier­ten, was eine moder­ni­sie­rende Wirkung auf die ortho­doxe Kir­chen­or­ga­ni­sa­tion und Glau­bens­prak­ti­ken hatte.

Adels­re­pu­blik vs. auto­kra­ti­sches Zarentum

Die struk­tu­relle Diver­genz zwi­schen Russ­land und der Ukraine wurde vor allem im 16. Jahr­hun­dert sicht­bar, als die Adels­re­pu­blik Polen-Litauen ihre Blü­te­zeit erlebte, während in Moskau das auto­kra­ti­sche Zaren­tum obsiegte. Dieser Gegen­satz ist nicht auf die schlichte Formel „euro­päi­sche Ukraine – nicht-euro­­päi­­sches Russ­land“ zu ver­kür­zen. Russ­land verband sich auf anderen Wegen mit der euro­päi­schen Geschichte, etwa durch Ideen­aus­tausch in der Auf­klä­rung und Roman­tik. Aber die Wege Russ­lands und der Ukraine in ihren Ver­bin­dun­gen mit West- und Mit­tel­eu­ropa waren ver­schie­den, und dies hatte weit­rei­chende Folgen für die jewei­li­gen kol­lek­ti­ven Identitäten.

Der Maidan als Zäsur

Die zweite Epoche, die das Selbst­ver­ständ­nis der rus­si­schen und der ukrai­ni­schen Nation in unter­schied­li­cher Weise prägt, ist die jüngste Zeit­ge­schichte. Seit dem Maidan hat die Ukraine den Weg einer Euro­päi­sie­rung im Sinne der Ver­knüp­fung von Natio­nal­staat­lich­keit mit einer liberal und demo­kra­tisch ver­fass­ten Regie­rungs­form ein­ge­schla­gen, während in Russ­land das Natio­nal­ge­fühl mit impe­ria­ler Tra­di­tion ver­bun­den ist. Selbst unter Kriegs­be­din­gun­gen ist in der Ukraine eine Demo­kra­tie ent­stan­den, die poli­ti­sche Wil­lens­bil­dung unter freien Bedin­gun­gen gewähr­leis­tet. Die Ent­wick­lung der Ukraine als unab­hän­gige Nation hat dabei nichts so beför­dert wie die macht­po­li­ti­sche Her­aus­for­de­rung durch Russ­land seit der Anne­xion der Krim. Putin schreibt Geschichte in dop­pel­ten Sinn. Para­do­xer­weise hat er als Prä­si­dent das mit­ge­schaf­fen, was er als His­to­ri­ker nun leugnen will.

Textende

Portrait von Schulze Wessel

Martin Schulze Wessel ist Pro­fes­sor für Geschichte Ost- und Süd­ost­eu­ro­pas an der Ludwig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät München und Co-Vor­sit­zen­der der Deutsch-Ukrai­ni­schen Historikerkommission.

Ver­wandte Themen

News­let­ter bestellen

Tragen Sie sich in unseren News­let­ter ein und bleiben Sie auf dem Laufenden.

Mit unseren Daten­schutz­be­stim­mun­gen erklä­ren Sie sich einverstanden.