Nach den Ermittlungen der ukrainischen Antikorruptionsorgane im Fall des zwielichtigen Geschäftsmanns Tymur Minditsch sind weitere Transkripte angeblich abgehörter Gespräche aufgetaucht. Über ihre Echtheit wird gestritten. Es geht um die für die Landesverteidigung zentrale Firma Fire Point, um den Vorsitzenden des Sicherheitsrates – und darum, ob Präsident Selenskyj von all dem gewusst hat.
Presseschau ukrainischer Medien | 15. bis 28. April 2026:
40 Jahre Tschornobyl | Bulgarien-Wahl: Wird Radew der neue Orbán in der EU? | Verteidigungsminister seit 100 Tagen: Fedorows erste Bilanz
Unter den 130.000 Menschen, die im NS-Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert waren, befanden sich bis zu 8.000 aus dem Gebiet der heutigen Ukraine, die meisten davon Frauen. Zahlreiche Häftlinge überlebten die Lagerhaft in Ravensbrück nicht. Nach der Befreiung am 30. April 1945 verliefen ihre Schicksale unterschiedlich: Während viele weiteren Verfolgungen in der Sowjetunion ausgesetzt waren, flohen andere ins Exil.
Unter den Kriegsgefangenen, welche die Ukraine macht, erweisen sich Kombattanten aus den sogenannten Volksrepubliken oft als die aggressivsten Verteidiger der „russischen Welt“. Doch die scheint sich wenig für sie zu interessieren, bei Gefangenenaustauschen stehen sie fast nie auf den Listen. Reporter des unabhängigen ukrainischen Mediums Frontliner sprachen mit ihnen.
Presseschau ukrainischer Medien | 1. bis 14. April 2026:
Historische Wahl in Ungarn: Hoffnung für Kyjiw? +++ Angst um Infrastruktur zur Wasserversorgung +++ Mobilisierung: neue Schmerzen, alte Probleme
Nacht für Nacht greift die russische Armee ukrainische Städte im ganzen Land mit Drohnen iranischen Bautyps an. Start-ups entwickeln effiziente Lösungen zu deren Abschuss. Ein Bericht von einem geheimen Testgelände für Abfangdrohnen in der Ukraine.
Eine Analyse der militärischen Grundausbildung in der Ukraine und in sechs europäischen Ländern zeigt: In vielen NATO-Staaten spiegeln militärische Übungen noch immer Kriege der Vergangenheit wider und nicht die Realitäten moderner Kriegsführung. Durch intensiveren Austausch und gemeinsames Lernen mit dem ukrainischen Militär ließe sich die Ausbildung entscheidend verbessern.
Vor vier Jahren reagierte die internationale Öffentlichkeit schockiert, als die ukrainischen Streitkräfte bei der Rückeroberung des Kyjiwer Vororts Butscha Zeugnisse eines Massakers an der Zivilbevölkerung entdeckten. Seitdem hat die russische Armee viele weitere Kriegsverbrechen in der Ukraine begangen, doch die europäische Öffentlichkeit scheint sich an das Grauen gewöhnt zu haben.
Presseschau ukrainischer Medien | 4. bis 17. März 2026:
Gelähmtes ukrainisches Parlament +++ Orbán hetzt gegen die Ukraine +++ Zweifel an freiwilligen Frontsanitätern
Der aktuelle Krieg transformiert das Selbstverständnis und die Erinnerungskultur der Ukraine fundamental. Alte, aus der Sowjetzeit stammende Erzählungen werden nun als propagandistisch eingestuft. An ihre Stelle rücken neue Formen eines zivilgesellschaftlichen und auf das Nationale fokussierten, aber auch transnationalen Erinnerns.
Das Jahr 2025 endete nicht mit einem Friedensschluss, sondern mit noch mehr Bomben auf ukrainische Städte – und deutlich mehr zivilen Opfern als 2024. Als Friedensstifter ist Donald Trump also auf ganzer Linie gescheitert. Er hat nicht nur die Situation der Ukraine nicht verbessert, sondern Wladimir Putin zudem aus der geopolitischen Isolation herausgeholfen. Dieser Abschluss der Artikelserie analysiert die Äußerungen des US-Präsidenten im zweiten Halbjahr 2025. (3/3)
Die moderne Kriegsführung verlangt Anpassungsfähigkeit und Kooperation. Europas Sicherheit entsteht nicht durch Lagerbestände, sondern durch die gemeinsame Produktion und Skalierung ukrainischer Innovationen.
Presseschau ukrainischer Medien | 18. Februar bis 3. März 2026:
Was bedeutet der Krieg im Nahen Osten für die Ukraine? +++ Pipeline-Konflikt: eine irreparable „Freundschaft“ +++ Terroranschläge im ukrainischen Hinterland
Donald Trump gelang es nach seinem Amtsantritt nicht, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine „binnen 24 Stunden“ zu beenden. Die Schuld dafür schiebt er daraufhin bald mal Putin, mal Selenskij in die Schuhe und versucht, die Aufmerksamkeit der US-amerikanischen Öffentlichkeit auf andere Themen zu lenken. Dieser Text ist Teil einer Serie und analysiert die Äußerungen des US-Präsidenten von März bis Juni 2025. (2/3)
US-Präsident Donald Trump trat seine zweite Amtszeit mit dem Versprechen an, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine innerhalb kürzester Zeit zu beenden. Es folgten markige Worte und Ultimaten – doch statt ernsthaft zu verhandeln, verstärkte Russland seine Angriffe und die Zahl ziviler Opfer in der Ukraine stieg. Diese Artikelserie analysiert die Äußerungen des US-Präsidenten im Jahr 2025 und zeichnet das Scheitern des selbsternannten Friedensstifters nach. (1/3)
Vier Jahre nach Beginn der russischen Vollinvasion ziehen Ralf Fücks und Marieluise Beck Bilanz: Putins Kriegsziele sind unverändert, Scheinverhandlungen bieten keinen Ausweg. Europa steht vor der Entscheidung, endlich entschlossen zu handeln – für die Ukraine und die eigene Sicherheit.
Die russische Armee rückt langsam, aber stetig vor; hunderttausende Menschen verharren ohne Wasser und Wärme und die USA als strategischen Partner Nummer eins gibt es nicht mehr – vier Jahre nach dem russischen Großangriff ist die Lage der Ukraine ernster als je. Doch die Armee hält den Angriffen trotz massiver Personalprobleme stand und Präsident Selenskyj hat mit den jüngsten Umbesetzungen für innenpolitische Stabilität gesorgt.
Russland begann seinen Krieg vor zwölf, nicht vor vier Jahren. Das anzuerkennen sei unabdingbar, um die richtigen politischen Schlussfolgerungen zu ziehen, argumentiert Nataliya Pryhornytska.
Presseschau ukrainischer Medien | 4. bis 17. Februar 2026:
Stimmungswandel in München +++ Neue Chefs, neue Hoffnungen? +++ Dauernotstand im Rentensystem
Der 2014 von Russland begonnene Krieg gegen die Ukraine hat Millionen von Menschen zur Flucht innerhalb des Landes gezwungen. Mit den Binnenvertriebenen kam aber auch die Wertschätzung der kulturellen Vielfalt der Ukraine. Diese ist eine echte Bereicherung, weiß Viktoria Savchuk aus eigener beruflicher Erfahrung.
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