„Energie-Importe ändern nichts an der Gesamtlage“

Punkt der Unzerbrechlichkeit
Foto: IMAGO /​ ZUMA Press Wire

Pres­se­schau ukrai­ni­scher Medien | 7. bis 20. Januar 2026:
Kälte und Luft­an­griffe treffen Kyjiw hart
Straf­ver­fah­ren gegen Julija Timoschenko
Neue Minis­ter für Ver­tei­di­gung und Energie

Kälte und Luft­an­griffe treffen Kyjiw hart

Am 7. Januar erreichte eine Käl­te­front die Ukraine, die Tem­pe­ra­tu­ren fielen auf bis zu minus 25 Grad. Bis Ende Januar soll die Frost­pe­ri­ode anhal­ten. Seit 2022 hatte Russ­land darauf gesetzt, die ukrai­ni­sche Energie-Infra­struk­tur derart zu schä­di­gen, dass die Men­schen ohne Strom und Heizung frieren müssen. Die ver­gan­ge­nen Winter waren ver­gleichs­weise mild aus­ge­fal­len, doch nun geht dieser Plan voll auf. Am 9. Januar traf eine massive Angriffs­welle vor allem Ener­gie­an­la­gen in Kyjiw. Die Stadt versank zeit­weise in völ­li­ger Dun­kel­heit, in manchen Häusern fielen die Hei­zun­gen länger als eine Woche aus, sodass Woh­nun­gen auf unter null Grad abkühl­ten. Nach ersten Repa­ra­tu­ren ver­ur­sachte ein erneu­ter Luft­an­griff am 20. Januar erheb­li­che Schäden. Ukrai­ni­sche Medien berich­ten aus­führ­lich über die Notlage.

„Es bleibt trotz­dem kalt“

In einer Repor­tage beschreibt Hro­madske, wie die Men­schen in Kyjiw überleben:

„Im oran­ge­far­be­nen Zelt der Staat­li­chen Kata­stro­phen­schutz­be­hörde, dem ‚Punkt der Unzer­brech­lich­keit‘, 30 Meter von der U‑Bahn-Station Demi­jiwska ent­fernt, halten sich etwa andert­halb Dutzend Men­schen auf. Alle laden ihre elek­tro­ni­schen Geräte auf. Ab und zu trinkt jemand Kaffee oder Tee, den die Ret­tungs­kräfte ausschenken.

Drei Frauen an einem Tisch, alte Bekannte, tau­schen sich darüber aus, wie die Tem­pe­ra­tu­ren bei ihnen zu Hause sind. Der Unter­schied ist ver­blüf­fend, er liegt zwi­schen 3 und 10 Grad. Bei einigen scheint die Sonne ins Fenster und sorgt für etwas Wärme. Andere haben eine Eck­woh­nung, die man noch so sehr heizen kann, es bleibt trotz­dem kalt.

‚Bei mir sind es auf der Fens­ter­bank zwei Grad, also habe ich dort einen [impro­vi­sier­ten] Kühl­schrank ein­ge­rich­tet. Die Butter von dort kann ich gar nicht nehmen – sie ist stein­hart‘, lacht eine der Frauen.

Gas haben sie keins, aber wenigs­tens einmal am Tag müssen sie etwas Warmes zu sich nehmen — also trinken sie im ‚Punkt der Unzer­brech­lich­keit‘ Tee zu mit­ge­brach­ten Klapp­stul­len oder nehmen heißes Wasser von dort mit nach Hause. Fertige Mahl­zei­ten, wie sie in manchen Bezir­ken der Haupt­stadt ver­teilt werden, gibt es hier nicht.

Ich bitte darum, eine von ihnen nach Hause beglei­ten zu dürfen, doch die Frauen lehnen ab. […] Eine Frau vom Nach­bar­tisch flüs­tert mir zu, es sei ihnen unan­ge­nehm, Fremde in ihre Wohnung zu lassen: Hier sei nicht auf­ge­räumt, dort nicht abge­wa­schen. ‚Ich selbst habe mir seit zwei Wochen nicht die Haare gewa­schen‘, lacht sie, ‚und die Männer stinken richtig: Gehen Sie mal rum und riechen.‘“

„Ohne Strom funk­tio­niert das Atem­ge­rät nicht“

Sus­pilne beschreibt, wie Men­schen mit beson­de­ren Bedürf­nis­sen ver­su­chen, mit der Kälte zurechtzukommen:

„Serhii leidet an einer schwe­ren Form von Schlaf­apnoe. […] Sein Gehirn wurde [nachts] nicht aus­rei­chend mit Sau­er­stoff ver­sorgt und ohne Atem­un­ter­stüt­zung bestand für Serhii das Risiko eines Schlag­an­falls oder Herz­in­farkts. Um das Problem zu lösen, stellte ihm die Hilfs­or­ga­ni­sa­tion Svoi ein […] Gerät zur Ver­fü­gung, [das die Atmung erleich­tert]. Jetzt muss er nachts durch eine Maske atmen, aber ohne Strom funk­tio­niert das Gerät nicht. […]

Serhii und Natalia beschlos­sen daher […], ihre Wohnung so autonom wie möglich zu gestal­ten. Zunächst kauften sie eine kleine Lade­sta­tion, aber die reichte für das Atem-Gerät nicht aus. Dann ent­schie­den sie sich für eine Station, die ihre Wohnung bis zu 15 Stunden lang mit Strom ver­sor­gen kann – wenn das Gerät über Nacht ange­schlos­sen ist, sind es [immer­hin noch] neun Stunden. Vor Kurzem besorg­ten sie sich noch eine zusätz­li­che Bat­te­rie, um die Lade­sta­tion bei län­ge­ren Strom­aus­fäl­len zu versorgen […].

Sie haben einen trag­ba­ren Gas­ko­cher, einen Vorrat an Lebens­mit­teln und einen Was­ser­ka­nis­ter im Bad. Das Inter­net funk­tio­niert dank einer [spe­zi­el­len] unter­bre­chungs­freien Strom­ver­sor­gung am Router. Weil Serhii nicht schnell [genug] in den Schutz­raum kommt, legt er eine Klapp­ma­tratze im Flur aus und schläft dort. Auch Feu­er­lö­scher und Gas­mas­ken gibt es in der Wohnung […].“

„Energie-Importe ändern nichts an der Gesamtlage“

Am 16. Januar wurde im Ener­gie­sek­tor der Not­be­trieb aus­ge­ru­fen. Forbes geht der Frage nach, ob das die drin­gend nötigen Repa­ra­tu­ren beschleu­ni­gen kann:

„Zu den wich­tigs­ten Ände­run­gen vom 16. Januar gehören maxi­male Ver­ein­fa­chun­gen beim Anschluss neuer Erzeu­gungs­ka­pa­zi­tä­ten. Die Regie­rung hat [die staat­li­che Ener­gie­re­gu­lie­rungs­be­hörde] NKREKP ange­wie­sen, die Fristen für die Geneh­mi­gung von Pro­jekt­un­ter­la­gen […] und Ver­fah­ren zu ver­kür­zen. ‚Das klingt wie ein […] Ver­spre­chen‘, sagt Andrii Zhu­pa­nin, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des par­la­men­ta­ri­schen Aus­schus­ses für Energie, Woh­nungs­we­sen und Kom­mu­nal­wirt­schaft. ‚[Aber] alles, was man […] ver­ein­fa­chen konnte, wurde längst vereinfacht.‘

In den Städten lasse sich die Situa­tion noch ver­bes­sern, sagt Roman Nit­s­ovich, For­schungs­di­rek­tor des Ana­ly­se­zen­trums DiXi Group. So seien in Kyjiw erst zwei der fünf instal­lier­ten Kraft-Wärme-Kopp­lungs­an­la­gen in Betrieb, drei weitere befän­den sich noch in der Phase der Inbetriebnahme […].

Außer­dem wurden [am 16. Januar] die Bedin­gun­gen für eine rasche Stei­ge­rung von [Energie-]Importen ver­bes­sert. Staat­li­che Unter­neh­men, dar­un­ter [die staat­li­che Eisen­bahn­ge­sell­schaft] Ukrz­a­liz­nyt­sia und [der staat­li­che Ener­gie­kon­zern] Naf­to­gaz, wurden beauf­tragt, min­des­tens 50 Prozent ihres Strom­ver­brauchs im Ausland einzukaufen.

Das werde sich jedoch kaum auf die Gesamt­lage im Ener­gie­sek­tor aus­wir­ken, sagt Zhu­pa­nin. Am 15. Januar habe der Strom­ver­brauch 18 Giga­watt erreicht, während rund 11 Giga­watt erzeugt wurden, erklärte Prä­si­dent Selen­skyj am 16. Januar vor der Presse. Selbst unter Berück­sich­ti­gung der Importe bleibe ein Defizit von etwa 3,6 Giga­watt, so Zhupanin.“

Straf­ver­fah­ren gegen Julija Timoschenko

Am 13. Januar durch­suchte das Natio­nale Anti­kor­rup­ti­ons­büro (NABU) die Räume der Partei Bat­kiwscht­schyna von Julija Tymo­schenko. Am nächs­ten Morgen ver­öf­fent­lichte Video­auf­nah­men der Razzia zeigen die ehe­ma­lige Minis­ter­prä­si­den­tin vor Geld­bün­deln sitzen, ins­ge­samt rund 40.000 US-Dollar. Zudem wurden ver­deckte Ton­mit­schnitte publik, in denen eine Stimme, die Tymo­schenko zuge­schrie­ben wird, einem Abge­ord­ne­ten einer anderen Frak­tion monat­lich 10.000 US-Dollar für ein bestimm­tes Abstim­mungs­ver­hal­ten anbie­tet, um die Mehr­heit im Par­la­ment zu „brechen“. Das NABU leitete dar­auf­hin ein Straf­ver­fah­ren wegen ver­such­ter Bestechung ein.

„Ich habe nichts zu verbergen“

Wie rou­ti­niert Tymo­schenko die Vor­würfe und Ermitt­lun­gen gegen sie als poli­ti­sche Bühne nutzt, beschreibt LB:

„‚Die Wahlen schei­nen viel näher zu sein als gedacht. Und jemand hat beschlos­sen, mit der Besei­ti­gung von Konkurrent:innen zu begin­nen. Dies ist nicht der erste poli­ti­sche Hin­ter­halt gegen mich’, schrieb [Tymo­schenko] auf Face­book. In [...] der Wer­chowna Rada wurden ihr ganze zehn Minuten für ihren Auf­tritt ein­ge­räumt (nor­ma­ler­weise sind es laut Geschäfts­ord­nung [nur] bis zu drei Minuten).

Von der par­la­men­ta­ri­schen Bühne aus berich­tete sie über die Durch­su­chun­gen. Darüber, dass ihr Telefon beschlag­nahmt wurde und dass in nächs­ter Zeit private Infor­ma­tio­nen über sie ver­brei­tet würden. Das Geld, das die Ermitt­ler im Büro [ihrer Partei] Bat­kiwscht­schyna gefun­den und beschlag­nahmt hatten, bezeich­nete Tymo­schenko als ‚Erspar­nisse‘, die [...] dekla­riert seien. [...]

‚Ich weise alle unbe­grün­de­ten Anschul­di­gun­gen gegen mich zurück. Ich möchte, dass Sie die ganze Wahr­heit erfah­ren. Ich habe nichts zu ver­ber­gen‘, erklärte die Vor­sit­zende von Bat­kiwscht­schyna [...] im Parlament.“

„Tymo­schenko hat die Umschläge eingeführt“

Liga beschreibt das seit Langem bekannte System ver­deck­ter Zah­lun­gen an Abge­ord­nete, die deren offi­zi­elle Gehäl­ter teil­weise um ein Viel­fa­ches übersteigen:

„Der […] zwei­ma­lige Vor­sit­zende der Wer­chowna Rada, Olek­sandr Moroz, ver­si­chert gegen­über LIGA, es sei Julija Tymo­schenko gewesen, die die Praxis von ‚Gehäl­tern in Umschlä­gen‘ für Abge­ord­nete eta­bliert habe. ‚Das hat [sie] noch vor den 2000er Jahren ein­ge­führt […], nachdem sie zum ersten Mal Abge­ord­nete wurde. Davon haben mir Kolleg:innen erzählt, die in ihrer Frak­tion waren […].‘

Auch Moroz selbst wurden nach eigenen Angaben zusätz­li­che Zah­lun­gen ange­bo­ten. Als er 2006 zum zweiten Mal zum Par­la­ments­prä­si­den­ten gewählt worden war, schlug ihm ein Ver­tre­ter der Partei der Regio­nen [des mos­kau­treuen Ex-Prä­si­den­ten Viktor Janu­ko­wytsch] […] vor: ‚Wir zahlen unseren [Abge­ord­ne­ten] einen Zuschlag, lassen Sie uns ihren auch einen zahlen.‘

Als Moroz nach­fragte, worum es genau gehe, erhielt er die Antwort: ‚10.000 US-Dollar pro Monat.‘ Moroz lehnte ab und fragte, wofür die Zulagen gedacht seien. Jede:r Abge­ord­nete erhalte ein nor­ma­les Gehalt. Der Gesprächs­part­ner ent­schul­digte sich und ging. Aller­dings kam er schon am nächs­ten Tag zurück: mit dem Vor­schlag, die Summe zu erhöhen. Nachdem Moroz erneut ablehnte, gab es keine neuen Vor­schläge mehr.“

„Die Gas­prin­zes­sin und Moskaus Haftbefehl“

Julija Timo­schenko wird nicht zum ersten Mal straf­recht­lich ver­folgt – in den ver­gan­ge­nen 30 Jahren als Poli­ti­ke­rin hat sie viele Wid­rig­kei­ten über­stan­den, dar­un­ter auch eine Haft­strafe. Sus­pilne erin­nert an einen frü­he­ren Haft­be­fehl aus Moskau:

„Julija Tymo­schenko wurde [1997] als ‚Gas­prin­zes­sin’ Abge­ord­nete – zu diesem Zeit­punkt leitete sie den Konzern ‚Ver­ei­nigte Ener­gie­sys­teme der Ukraine’ (EESU), der einen Vertrag über die Lie­fe­rung von Gas […] durch das rus­si­sche [Unter­neh­men] Gazprom [unter­zeich­net] hatte. Die Regie­rung, die zu dieser Zeit Tymo­schen­kos ‚Patron’ Pavlo Laza­renko führte, ver­pflich­tete staat­li­che Unter­neh­men [dar­auf­hin], Gas von EESU zu kaufen. Der Preis [dafür] lag deut­lich über dem, was EESU an Gazprom zahlen musste. […]

Irgend­wann beschul­dig­ten die Russen Timos­henko der Bestechung. Angeb­lich habe sie auf diese Weise für die EESU einen Vertrag über 450 Mil­lio­nen US-Dollar vom Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rium der Rus­si­schen Föde­ra­tion erhal­ten. Im Sep­tem­ber 2004 erließ das Mos­kauer Gar­ni­sons­ge­richt sogar einen Haft­be­fehl gegen Timos­henko, die zu diesem Zeit­punkt bereits eine der Anfüh­re­rin­nen der ukrai­ni­schen Oppo­si­tion gegen Prä­si­dent Leonid Kut­schma war.“

Neue Minis­ter für Ver­tei­di­gung und Energie

Am 14. Januar bestä­tigte das ukrai­ni­sche Par­la­ment zwei neue Minis­ter, die Prä­si­dent Selen­skyj vor­ge­schla­gen hatte: Mycha­jlo Fedorow, bisher Digi­tal­mi­nis­ter, über­nimmt das Ver­tei­di­gungs­res­sort und Denys Schmyhal, zuvor Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter, wech­selt ins Ener­gie­mi­nis­te­rium. Dieser Tausch wirkt fol­ge­rich­tig, denn Schmyhal gilt als Kri­sen­ma­na­ger, der große Systeme sta­bi­li­sie­ren kann – eine Kern­kom­pe­tenz in einem Winter unter Beschuss. Fedorow steht für Inno­va­tion und Tech­no­lo­gie­trans­fer, was für die Ver­tei­di­gung immer wich­ti­ger wird. Ukrai­ni­sche Medien dis­ku­tie­ren, welche Erwar­tun­gen sich mit beiden Per­so­na­lien verbinden.

„Jetzt gilt es, das Drohnen-Schwert auszubauen“

Forbes hat pro­mi­nente Füh­rungs­kräfte im Militär gefragt, was Fedorow in seinem neuen Amt anpa­cken sollte. Zu ihnen gehört Olek­sandr Nas­tenko (Kampf­name: Flint), Leiter der Droh­nen­an­griffs­ein­heit Code 9.2, die als eine der effek­tivs­ten in der ukrai­ni­schen Armee gilt:

„Der Feind reagiert äußerst emp­find­lich auf schlechte Nach­rich­ten. Das haben wir bei unserer Offen­sive in Kup­jansk gemerkt. Die rus­si­sche Gesell­schaft reagierte darauf viel schmerz­li­cher, als sie sich über ihre eigenen Erfolge freut. […] Unsere Aufgabe ist es, die Zahl der Nie­der­la­gen für den Feind zu erhöhen.

Fedorow ist ein Pionier bei der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung der Armee – von Drohnen bis hin zu unbe­mann­ten boden­ge­stütz­ten Robo­ter­sys­te­men. Es ist [ihm] gelun­gen, eine ‚Droh­nen­li­nie‘ auf­zu­bauen [und] mit Hilfe von Drohnen den Feind in Schach zu halten. Das ist eine Art ‚Drohnen­schild‘. Jetzt gilt es, das ‚Schwert‘ auszubauen.

Es ist unmög­lich, dau­er­haft in der Defen­sive zu bleiben. Wir müssen angrei­fen, tief [in feind­li­ches Ter­ri­to­rium] vor­sto­ßen, Durch­brü­che erzie­len – Stärke zeigen. Wir können es uns nicht leisten, dies mit einer großen Menge an Infan­te­rie zu tun wie der Feind. Wir können nur mit einer Mischung aus Men­schen und Tech­no­lo­gien angreifen.

Ich hoffe, dass unter Fedorow das rich­tige Ver­hält­nis zwi­schen Drohnen und Infan­te­rie in den stark ein­ge­setz­ten Sturm­re­gi­men­tern gefun­den wird. Damit wir keine Men­schen ver­lie­ren, sondern Drohnen.“

„Keine Skan­dale“

Sus­pilne erläu­tert, warum Denys Schmyhal als Ener­gie­mi­nis­ter eine nahe­lie­gende Wahl war:

„Denys Schmyhal begann seine Tätig­keit im Ener­gie­sek­tor im Jahr 2017: Der damals 42-Jährige nahm eine Stelle im Unter­neh­men DTEK Energo [des ukrai­ni­schen Olig­ar­chen] Rinat Ach­me­tow an und wurde stell­ver­tre­ten­der Gene­ral­di­rek­tor für soziale Fragen in der west­ukrai­ni­schen Nie­der­las­sung des Kon­zerns. Bereits ein Jahr später über­nahm er die Leitung des Wär­me­kraft­werks Bursch­tyn, das eben­falls zu DTEK gehört.

Damals war das Kraft­werk eines der größten in der Ukraine. Es konnte mehr als zwei Giga­watt Strom pro­du­zie­ren und ver­sorgte damit rund drei Mil­lio­nen Men­schen in den Regio­nen Trans­kar­pa­tien, Lwiw und Iwano-Fran­kiwsk mit Elektrizität.

‚[Schmyhal] ist ein Manager, bei dem alles funk­tio­niert und es keine Skan­dale gibt […]‘, sagt Olek­sandr Khar­chenko, Direk­tor des Zen­trums für Ener­gie­for­schung, gegen­über Sus­pilne.“

Portrait von Christian-Zsolt Varga

Chris­tian-Zsolt Varga ist freier Aus­lands­kor­re­spon­dent mit Schwer­punkt Ukraine, Ungarn und Europas Osten und berich­tet für ver­schie­dene euro­päi­sche Medien aus Kyjiw.

Portrait von Anton Semyzhenko

Anton Semyz­henko ist Redak­teur der eng­lisch­spra­chi­gen Ausgabe von babel.ua in Kyjiw mit über 15 Jahren Berufs­er­fah­rung als Jour­na­list im ukrai­ni­schen Medienbetrieb.

Ukrai­ni­sche Medien

Ukra­jinska Prawda ist eines der meist­ge­le­se­nen Nach­rich­ten­por­tale der Ukraine. Bekannt wurde das Online-Medium vor allem durch inves­ti­ga­tive Recher­chen und die Auf­de­ckung von Kor­rup­ti­ons­fäl­len in der ukrai­ni­schen Regie­rung. Außer­dem ver­öf­fent­licht Ukra­jinska Prawda Repor­ta­gen von der Front, baut sein Podcast- und Video­an­ge­bot aus und betreibt zahl­rei­che spe­zia­li­sierte Ableger zu Themen wie Wirt­schaft, Life­style, Mili­tär­tech­nik und Sport.

Gegrün­det wurde Ukra­jinska Prawda im Jahr 2000 vom ukrai­nisch-geor­gi­schen Jour­na­lis­ten Heorhij Gon­gadse. Er wurde im dar­auf­fol­gen­den Jahr ermor­det, mut­maß­lich auf Ver­an­las­sung des dama­li­gen Prä­si­den­ten Leonid Kut­schma. Chef­re­dak­teu­rin ist heute die bekannte ukrai­nisch-krim­ta­ta­ri­sche Jour­na­lis­tin Sevgil Mus­aieva.

Im Mai 2021 ver­kaufte die dama­lige Eigen­tü­me­rin Olena Prytula 100 Prozent der Anteile an Dragon Capital, eine ukrai­ni­sche Invest­ment­ge­sell­schaft unter Leitung des tsche­chi­schen Unter­neh­mers Tomáš Fiala.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete pravda.com.ua 38,7 Mil­lio­nen Seitenaufrufe.

Hro­madske finan­ziert sich durch Crowd­fun­ding, Spenden inter­na­tio­na­ler Geber, Werbung und die Pro­duk­tion von Videos für andere Medien. Journalist:innen grün­de­ten das Online-Nach­rich­ten­por­tal im Novem­ber 2013 zu Beginn des Euro­mai­dan als NGO. Mit mil­lio­nen­fach abge­ru­fe­nen Live­streams wurde Hro­madske rasch zu einem der belieb­tes­ten Online-Medien des Landes.

Später ver­la­gerte sich der Fokus stärker auf Text­bei­träge, während Team, Reich­weite und Res­sour­cen schrumpf­ten. Trotz­dem bleibt Hro­madske eine der ver­läss­lichs­ten Infor­ma­ti­ons­quel­len des Landes. Die Chef­re­dak­teu­rin Daryna Fedenko, zuvor Lei­te­rin der Nach­rich­ten­re­dak­tion des öffent­lich-recht­li­chen Rund­funks Sus­pilne, führt das Portal.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete hromadske.ua 1,8 Mil­lio­nen Seitenaufrufe.

Sus­pilne Novyny, das Nach­rich­ten­an­ge­bot der ukrai­ni­schen öffent­lich-recht­li­chen Rund­funk­ge­sell­schaft, bietet ein Fern­seh­pro­gramm und ein Online-Nach­rich­ten­por­tal. Der Sender finan­ziert sich durch staat­li­che Mittel und zahl­rei­che inter­na­tio­nale Geber. Er ver­pflich­tet sich zu aus­ge­wo­ge­ner Berichterstattung.

Der Sender steht seit Jahren auf der soge­nann­ten „weißen Liste“ ukrai­ni­scher Medien, die nach Ein­schät­zung der renom­mier­ten ukrai­ni­schen NGO Insti­tute of Mass Infor­ma­tion ein sehr hohes Niveau an zuver­läs­si­gen Infor­ma­tio­nen bieten. Die Liste wird vier­tel­jähr­lich aktualisiert.

Die Nach­rich­ten­re­dak­tion von Sus­pilne ist zudem für sein breites regio­na­les Netz­werk bekannt: Jede Region der Ukraine betreibt ein eigenes Nachrichtenportal.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete die Website suspilne.media 9,9 Mil­lio­nen Aufrufe.

NV ist ein Online-Nach­rich­ten­por­tal, ein vier­tel­jähr­lich erschei­nen­des Print­ma­ga­zin und ein Radio­sen­der. Die Redak­tion berich­tet über inter­na­tio­nale Nach­rich­ten und ukrai­ni­sche Politik. Es legt den Fokus auf inter­na­tio­nale Unter­stüt­zung für die Ukraine, Kor­rup­tion und die Zukunft des Landes. Witalij Sytsch grün­dete NV 2014 und über­nahm die Chef­re­dak­tion. Zuvor arbei­tete Sytsch beim popu­lä­ren Magazin Kor­re­spon­dent. Er und viele heutige NV-Mit­ar­bei­ter ver­lie­ßen Kor­re­spon­dent, nachdem Serhij Kur­tschenko, ein Olig­arch aus Charkiw mit engen Ver­bin­dun­gen zum dama­li­gen Prä­si­dent Wiktor Janu­ko­wytsch, das Medium gekauft hatte. NV gehört zum Ver­lags­haus Media-DK, das dem tsche­chi­schen Unter­neh­mer Tomáš Fiala gehört.

Im Juli 2026 zählte die Website nv.ua 19,6 Mil­lio­nen Seitenaufrufe.

ZN.UA behan­delt poli­ti­sche, wirt­schaft­li­che, gesell­schaft­li­che und kul­tu­relle Themen. Das Medium ist heute vor allem für seine poli­ti­schen Artikel bekannt, die oft wert­volle Hin­ter­gründe und Ein­bli­cke liefern. Die ursprüng­li­che Print-Zeitung erschien erst­mals 1994 und zählt damit zu den ältes­ten und ein­fluss­reichs­ten Ana­ly­se­me­dien der unab­hän­gi­gen Ukraine. Seit 2020 erscheint sie aus­schließ­lich online – auf Ukrai­nisch, Rus­sisch und Eng­lisch. Die lang­jäh­rige Chef­re­dak­teu­rin, Julija Mostowa, gilt als bekannte ukrai­ni­sche Jour­na­lis­tin und ist mit dem frü­he­ren Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Ana­to­lij Hry­zenko ver­hei­ra­tet. ZN.UA steht seit Jahren auf der soge­nann­ten „weißen Liste“ ukrai­ni­scher Medien, die zuver­läs­sig informieren.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete die Website zn.ua 8,5 Mil­lio­nen Aufrufe.

Das ukrai­ni­sche Online-Magazin Babel star­tete im Sep­tem­ber 2018 als Platt­form für die Mit­tel­schicht des Landes. Heute deckt es gesell­schaft­li­che und poli­ti­sche Themen ab, kon­zen­trierte sich anfangs jedoch vor allem auf Wis­sen­schaft und neue Tech­no­lo­gien. Nach dem 24. Februar 2022 stellte Babel die rus­sisch­spra­chige Version der Website ein und ersetzte sie durch eine eng­lisch­spra­chige Ausgabe. Trotz kleiner Redak­tion und begrenz­ter Reich­weite gewann das Magazin mit poli­ti­schen Arti­keln und viel beach­te­ten Recher­chen über Miss­hand­lun­gen von Sol­da­ten in der ukrai­ni­schen Armee an Einfluss.

Babel gehört der Grün­de­rin und Chef­re­dak­teu­rin Kateryna Kober­nyk sowie Olek­sandr Babenko, dem Eigen­tü­mer des Droh­nen­her­stel­lers Vyriy Industries.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete babel.ua 1,2 Mil­lio­nen Aufrufe.

Das Online-Magazin LB gehört zum Gor­s­henin Insti­tute, einem ukrai­ni­schen Thinktank, die poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lun­gen in der Ukraine und welt­weit ana­ly­siert. LB erlangte vor allem durch seine Inter­views Bekannt­heit. Es behan­delt häufig Themen wie die ukrai­ni­sche Innen- und Außen­po­li­tik sowie gesell­schaft­li­che Fragen. Gegrün­det wurde LB im Juni 2009 unter dem Namen Liwyj Bereh („Linkes Ufer“) – ein Verweis auf das linke Ufer der Ukraine und die links­sei­ti­gen Stadt­teile großer Städte wie Kyjiw, Dnipro und Saporischschja.

Chef­re­dak­teu­rin ist die renom­mierte ukrai­ni­sche Jour­na­lis­tin Sonja Koschkina.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete die Website lb.ua 2,3 Mil­lio­nen Aufrufe.

Das ukrai­ni­sche Online-Nach­rich­ten­por­tal LIGA ging im Jahr 2000 an den Start und kon­zen­trierte sich zunächst auf Wirt­schafts­the­men. Später weitete es seine Bericht­erstat­tung auf Politik, Life­style und andere Berei­che aus. Seit 2020 führt das Insti­tute of Mass Infor­ma­tion LIGA auf der „weißen Liste“ ukrai­ni­scher Medien, die ver­läss­lich und korrekt informieren.

Chef­re­dak­teu­rin ist die Jour­na­lis­tin Yuliia Bankova, die zuvor eine Füh­rungs­po­si­tion beim Online-Magazin Hro­madske inne­hatte. Das Portal gehört zur unab­hän­gi­gen Medi­en­hol­ding Liga Media, die Dmytro Bon­da­renko leitet.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete die Website liga.net 4,4 Mil­lio­nen Seitenaufrufe.

Der ukrai­ni­sche Dienst des US-finan­zier­ten Aus­lands­me­di­ums Radio Free Europe/​Radio Liberty (RFE/​RL) nahm bereits 1954 seinen Sen­de­be­trieb auf. 1992 eröff­nete das Medium ein Büro in der Ukraine, das im Laufe der Zeit auf Dut­zende Mit­ar­bei­tende anwuchs.

Heute arbei­tet Radio Svoboda vor allem als Online-Nach­rich­ten­por­tal und pro­du­ziert daneben auch Pod­casts und Video­re­por­ta­gen. Seit 2014 berich­ten die Redak­tio­nen Krim.Realii und Donbas.Realii über die besetzte Krim sowie die Gebiete Donezk und Luhansk. Mit dem Projekt Skhemy („Sche­mata“) verfügt das Medium zudem über eine eigene renom­mierte Investigativredaktion.

Chef­re­dak­teu­rin von Radio Svoboda ist Maryana Drach.

Sei­ten­auf­rufe der Website radiosvoboda.org im Juli 2026: 4,8 Millionen

Das unab­hän­gige Ana­ly­se­me­dium Texty.org.ua wurde von den Jour­na­lis­ten Roman Kul­chyn­sky und Ana­to­liy Bon­da­renko gegrün­det. Kul­chyn­sky leitet die Redak­tion und ist heute Chef­re­dak­teur, während Bon­da­renko vor­wie­gend daten­jour­na­lis­tisch arbei­tet. Ent­spre­chend ist Texty.org.ua ins­be­son­dere für auf­wen­dige Daten­re­cher­chen und Info­gra­fi­ken bekannt. Damit hat sich das Medium eine eigene Nische geschaf­fen und mehrere renom­mierte inter­na­tio­nale Aus­zeich­nun­gen im Bereich des Daten­jour­na­lis­mus gewonnen.

Daneben ver­öf­fent­licht Texty.org.ua hoch­wer­tige Repor­ta­gen und ana­ly­ti­sche Bei­träge, ins­be­son­dere zum rus­si­schen Angriffs­krieg gegen die Ukraine.

Sei­ten­auf­rufe der Website texty.org.ua im Juli 2026: 521.200

The Kyiv Inde­pen­dent wurde im Novem­ber 2021 vom Kern­team der damals füh­ren­den eng­lisch­spra­chi­gen ukrai­ni­schen Zeitung Kyiv Post gegrün­det. Die Journalist:innen hatten das Medium nach einem Kon­flikt mit dessen Eigen­tü­mer ver­las­sen und wollten die neue Redak­tion zunächst für einige Zeit aus eigenen Mitteln finan­zie­ren. Der rus­si­sche Groß­an­griff vier Monate später rückte die Ukraine welt­weit ins Zentrum der Auf­merk­sam­keit – und The Kyiv Inde­pen­dent ent­wi­ckelte sich zu einer der wich­tigs­ten Nach­rich­ten­quel­len über das Land für ein inter­na­tio­na­les Publikum.

Heute ist The Kyiv Inde­pen­dent eines der füh­ren­den eng­lisch­spra­chi­gen Medien der Ukraine und finan­ziert sich vor allem über Spenden seiner Leser:innen. Zudem hat das Medium eine eigene Inves­ti­ga­tiv­re­dak­tion auf­ge­baut, die sich ins­be­son­dere mit rus­si­schen Kriegs­ver­bre­chen befasst.

Chef­re­dak­teu­rin ist die ukrai­ni­sche Jour­na­lis­tin Olha Rudenko.

Sei­ten­auf­rufe der Website kyivindependent.com im Juli 2026: 3,7 Millionen

Jew­ro­pe­jska Prawda wurde im Juni 2014 gegrün­det und berich­tet vor allem über die Inte­gra­tion der Ukraine in die EU und die NATO. Diese Themen gewan­nen damals stark an Bedeu­tung: Nach der Revo­lu­tion der Würde erhielt die Ukraine eine pro­eu­ro­päi­sche Regie­rung, während der Krieg im Osten der Ukraine und die rus­si­sche Anne­xion der Krim zusätz­li­che sicher­heits­po­li­ti­sche Fragen aufwarfen.

Im Laufe der Jahre hat sich das Medium zu einer der wich­tigs­ten Quellen für ver­läss­li­che Infor­ma­tio­nen und Ana­ly­sen zur ukrai­ni­schen Außen­po­li­tik sowie zu Themen der inter­na­tio­na­len Politik ent­wi­ckelt. Da Jew­ro­pe­jska Prawda eng mit Ukra­jinska Prawda koope­riert, wird es häufig als deren Ressort wahr­ge­nom­men. Tat­säch­lich verfügt es jedoch über eine eigen­stän­dige Redak­tion unter der Leitung von Sergiy Sydo­renko. Beide Medien über­neh­men regel­mä­ßig Inhalte von­ein­an­der und ver­öf­fent­li­chen mit­un­ter gemein­sam recher­chierte Beiträge.

Sei­ten­auf­rufe der Website eurointegration.com.ua im Juli 2026: 8,6 Millionen

Die ukrai­ni­sche Nach­rich­ten­agen­tur RBC-Ukraine wurde 2006 als Tochter des rus­si­schen Medi­en­un­ter­neh­mens RBC (Ros­Busi­ness­Con­sul­ting) gegrün­det. Seit 2012 bestehen nach Angaben des Unter­neh­mers Jossyp Pintus, der das ukrai­ni­sche Unter­neh­men damals über­nahm, keine Ver­bin­dun­gen mehr zwi­schen beiden Firmen – abge­se­hen vom gemein­sa­men Markennamen.

Seit 2014 ist die Website von RBC-Ukraine in Russ­land gesperrt. Anlass waren Artikel, die von den rus­si­schen Behör­den als „extre­mis­tisch“ ein­ge­stuft wurden – eine Bezeich­nung, die in Russ­land auch für Posi­tio­nen ver­wen­det wird, die der offi­zi­el­len Linie gegen­über der Ukraine widersprechen.

Heute gehört RBC-Ukraine zu den meist­ge­le­se­nen Nach­rich­ten­por­ta­len des Landes. In seiner poli­ti­schen Bericht­erstat­tung äußert sich das Medium ver­gleichs­weise wohl­wol­lend über Prä­si­dent Wolo­dymyr Selen­skyj und dessen Umfeld.

Jossyp Pintus bezeich­net RBC-Ukraine als sein wich­tigs­tes Geschäft. Zuvor war er im Bereich Online-Werbung und Traffic-Ver­mark­tung tätig. Chef­re­dak­teur ist Ros­tys­law Schaprawskyj.

Sei­ten­auf­rufe von rbc.ua im Juli 2026: 19 Millionen

Die ukrai­ni­sche Ausgabe des Maga­zins Forbes erscheint seit März 2011, mit einer Unter­bre­chung von 2016 bis 2020. Heute beschäf­tigt sich das Medium vor allem mit der ukrai­ni­schen Kriegs­wirt­schaft und der Frage, wie das Land die wirt­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen des rus­si­schen Angriffs­kriegs bewältigt.

Forbes Ukraine gehört dem Unter­neh­mer Artur Grants, der ein Netz­werk von Duty-Free-Geschäf­ten betreibt, und ist eines der wenigen ukrai­ni­schen Medien, die auch wei­ter­hin als Print­aus­gabe erscheinen.

Chef­re­dak­teur ist Borys Davy­denko, der zuvor LIGA.net leitete. Das Medium ver­tritt wirt­schafts­li­be­rale Posi­tio­nen und legt einen beson­de­ren Schwer­punkt auf Unter­neh­mer­tum und freie Marktwirtschaft.

Sei­ten­auf­rufe von forbes.ua im August 2026: 1,5 Millionen

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