„Die euro­päi­sche Rüs­tungs­in­dus­trie wächst“

Bundeswehr, Luftverteidigung
Foto: IMAGO /​ STEINSIEK.CH

Pres­se­schau ukrai­ni­scher Medien | 21. Januar bis 3. Februar 2026:
Kyjiws Käl­te­schock: Klit­schko unter Druck
Neues Ziel Saporischschja?
Europas Auf­rüs­tung nimmt Fahrt auf

Kyjiws Käl­te­schock: Klit­schko unter Druck

Seit Anfang Januar treffen rus­si­sche Angriffe die ukrai­ni­sche Ener­gie­infra­struk­tur mit beson­de­rer Wucht. Wie gut Groß­städte damit zurecht­kom­men, unter­schei­det sich deut­lich. In Kyjiw sind noch immer hun­derte Wohn­häu­ser ohne Heizung. Prä­si­dent Wolo­dymyr Selen­skyj kri­ti­siert deshalb die Stadt­füh­rung um Bür­ger­meis­ter Vitalij Klit­schko und ver­weist auf Charkiw, wo die Ver­sor­gung trotz täg­li­cher Angriffe und grö­ße­rer Nähe zur Front besser zu funk­tio­nie­ren scheint.

„Kyjiw ist nicht mit anderen Städten vergleichbar“

Im Inter­view mit der Ukra­jinska Prawda weist Klit­schko die Vor­würfe zurück:
„Seit Beginn der groß ange­leg­ten Inva­sion ist und war Kyjiw das Ziel des Feindes. Man ver­gleicht uns mit anderen Städten. Aber ich kann ganz klar sagen: Was die Anzahl der Beschüsse, der ein­ge­setz­ten Raketen, Marsch­flug­kör­per und Drohnen sowie die Zahl der Angriffe auf die kri­ti­sche Infra­struk­tur angeht, sind wir nicht mit anderen Städten zu ver­glei­chen, selbst wenn diese an der Front liegen. […]

Unmit­tel­bar nach dem Groß­an­griff haben wir ange­fan­gen, uns [auf so eine Situa­tion] vor­zu­be­rei­ten. Wir haben 1.120 Gene­ra­to­ren unter­schied­li­cher Leis­tung […] für die kri­ti­sche Infra­struk­tur unserer Stadt erwor­ben: Was­ser­ver­sor­gung, Abwas­ser­ent­sor­gung, Wärmeerzeugung.

Wenn wir uns nicht per­ma­nent vor­be­rei­tet hätten, wären wir schon in den ver­gan­ge­nen Jahren in eine schwie­rige Lage geraten. Wir haben Repa­ra­tu­ren selbst durch­ge­führt, das [Energie-]System wie­der­her­ge­stellt und waren bis zu diesem Winter bestens vor­be­rei­tet: Die Strom­erzeu­gung in Kyjiw war vor diesem Winter höher als vor dem Krieg.

Doch egal, was wir tun: Vieles hängt von der Luft­ab­wehr ab. Durch Rake­ten­ein­schläge wurden zahl­rei­che Infra­struk­tur­ein­rich­tun­gen stark beschä­digt. Wir tun alles, um die Wärme- und Strom­ver­sor­gung in Kyjiw so schnell wie möglich wiederherzustellen.“

„Das Problem liegt im Bürgermeisteramt“

Hro­madske sprach mit Maksym Bakhma­tov, dem vom Prä­si­den­ten ernann­ten Ver­wal­tungs­chef des Kyjiwer Stadt­be­zirks Desn­jan­skyj. In dem mit mehr als 300.000 Einwohner:innen größten Stadt­be­zirk des Landes seien an manchen Tagen rund 700 der ins­ge­samt 850 Wohn­häu­ser nicht beheizt:

„Das eigent­li­che Problem, warum andere Städte vor­be­rei­tet sind, Kyjiw aber nicht, liegt [im Bür­ger­meis­ter­amt]. Jetzt wird [Klit­schko] sagen, dass es ‚für alle schwer ist‘, aber der grund­sätz­li­che Fehler liegt darin, dass die Stadt­ver­wal­tung keinen stra­te­gi­schen Plan hat. […] Sie war bereits 2022 und in den beiden fol­gen­den Jahren nicht vor­be­rei­tet. Alles wird aus dem Steh­greif gemacht […] – und so etwas ist immer inef­fek­tiv und sehr teuer.

Wir müssen jetzt schon wissen, wie es im Winter 2026/​27 aus­sieht. Wenn die Heiz­kraft­werke erst einmal getrof­fen wurden, bin ich mir nicht sicher, ob sie [bis dahin] wieder auf­ge­baut werden [können]... Wir müssen jetzt schon wissen, was wir nächs­tes Jahr tun sollen. Es müssten bereits Anord­nun­gen erlas­sen werden, das alles müsste schon laufen – aber nichts davon geschieht.“

„Es fehlen immer noch Fachleute“

Serhii Kova­lenko, Geschäfts­füh­rer des Strom­ver­sor­gers YASNO, der die Haupt­stadt mit Elek­tri­zi­tät ver­sorgt, schil­dert bei Sus­pilne das Ausmaß der aktu­el­len Krise:

„Beim Ener­gie­sys­tem geht es vor allem um Sta­bi­li­tät und Ver­sor­gungs­si­cher­heit, nicht um Fle­xi­bi­li­tät. Es ist auf Sta­bi­li­tät aus­ge­legt und lässt kein Ein- und Aus­schal­ten zu. Deshalb brennen Zähler durch und Kno­ten­punkte in Trans­for­ma­to­ren ver­bren­nen. Auch alter­na­tive Schalt­pläne erhöhen die Störanfälligkeit.

[…] im Nor­mal­be­trieb braucht man in Kyjiw acht bis zehn Ein­satz­teams, um die nötigen Repa­ra­tu­ren durch­zu­füh­ren. Zurzeit sind 67 Teams in der Stadt im Einsatz. Die Kolleg:innen haben alle zusam­men­ge­trom­melt, die sie finden konnten – aber es fehlen immer noch Fachleute.

Dann kam in der vor­ver­gan­ge­nen Woche in der Region Kyjiw die Natur dazu: Durch Ver­ei­sun­gen wurden Strom­lei­tun­gen unter­bro­chen. Die Kolleg:innen vor Ort haben etwa eine Woche gebraucht, um diese Lei­tun­gen zu reparieren.“

„Strom­aus­fälle auch noch in zwei bis drei Jahren“

Laut LB wird in ein­zel­nen Regio­nen der Ukraine noch jah­re­lang der Strom ausfallen:

„Die Ukraine wird bis zum Ende der Heiz­pe­ri­ode defi­ni­tiv nicht um strenge Abschalt­pläne her­um­kom­men. Die Lage kann erst besser werden, wenn mehrere Fak­to­ren zusam­men­kom­men: keine wei­te­ren Zer­stö­run­gen, warmes, wol­ken­lo­ses Wetter und mini­male Aus­fälle. Erst im Früh­jahr kann sich das Ener­gie­sys­tem also wieder etwas erholen. […] Dann aber begin­nen auch die plan­mä­ßi­gen Repa­ra­tur­ar­bei­ten in den Kern­kraft­wer­ken – und genau die sind für die Strom­erzeu­gung im Land verantwortlich. […]

Expert:innen des Zen­trums für Ener­gie­for­schung gehen davon aus, dass die Gefahr von Strom­aus­fäl­len in allen Regio­nen [der Ukraine] in den nächs­ten zwei bis drei Jahren bestehen bleibt. Darauf müssten sowohl Pri­vat­haus­halte als auch Unter­neh­men vor­be­rei­tet sein. Der Zustand der Netze lässt den Expert:innen zufolge nichts anderes erwarten.“

Neues Ziel Saporischschja?

Die rus­si­sche Armee rückt langsam in Rich­tung Sapo­rischschja vor und bringt damit die regio­nale Haupt­stadt, in der rund 700.000 Men­schen leben, in Bedräng­nis. Die Stadt­teile an beiden Ufern des Dnipro sind durch den Stau­damm eines Was­ser­kraft­werks ver­bun­den; er ähnelt dem Kachowka-Stau­damm, den die rus­si­sche Armee 2023 sprengte und damit eine Umwelt­ka­ta­stro­phe aus­löste. Fiele Sapo­rischschja, stünde die Ukraine vor einem Dilemma: den Damm zer­stö­ren – oder rus­si­schen Streit­kräf­ten den Über­gang über den Dnipro ermöglichen.

„Beun­ru­hi­gen­des Echo der nahen Front“

Hro­madske berich­tet über die Stim­mung in der Stadt:

„In einem ange­sag­ten Restau­rant im Zentrum von Sapo­rischschja läuft laute Tanz­mu­sik. Die Gäste, unter denen man leicht Sol­da­ten erkennt, auch wenn sie keine Uni­for­men tragen, bestel­len Cock­tails und asia­ti­sche Gerichte. ‚Das sind die letzten Monate dieses Lebens in Sapo­rischschja‘, kom­men­tiert ein Offi­zier […]. Er arbei­tet seit mehr als einem Jahr in der Region und beob­ach­tet, wie sich die Russen der Stadt nähern. Wenn es an der Front so wei­ter­gehe, warnt er […], würden FPV-Drohnen und Artil­le­rie bald die süd­li­chen Vororte […] [der Stadt] terrorisieren.

Bislang deutet im Restau­rant nichts darauf hin, dass die Front nur noch 20 Kilo­me­ter von den Vor­or­ten Sapo­rischschjas ent­fernt ist. Obwohl jede Nacht Schahed-Drohnen […] über der Stadt abge­schos­sen werden, lebt Sapo­rischschja tags­über das pul­sie­rende Leben einer Groß­stadt, in der Restau­rants, Blu­men­lä­den und Kinos geöff­net sind.

Das beun­ru­hi­gende Echo der nahen Front erreicht die Stadt dennoch. Seit Ende 2025 greifen immer häu­fi­ger [mini­ma­lis­ti­sche Sperr­holz­droh­nen vom Typ] Molnija an, die selbst das Stadt­zen­trum errei­chen. Seit Novem­ber schla­gen sie […] nicht nur tags­über zu, sondern auch nachts. […]

Hinzu kommen [in den süd­li­che Vor­or­ten] Angriffe mit Flug­zeug­bom­ben und Mehr­fach­ra­ke­ten­wer­fern. Glück­li­cher­weise ist Sapo­rischschja bislang keine Front­stadt, aber die Erfolge der Russen nahe [der rund 90 Kilo­me­ter Luft­li­nie ent­fern­ten Klein­stadt] Hul­ja­j­pole sind spürbar.“

„Die Todes­zone dik­tiert neue Regeln“

Die schlei­chende Vor­wärts­be­we­gung der rus­si­schen Streit­kräfte in Rich­tung Sapo­rischschja wurde möglich, weil es statt einer klaren Front­li­nie inzwi­schen eine breite Todes­zone gibt, die soge­nannte Kill­zone, in der Drohnen beider Seiten mas­sen­haft angrei­fen. Die Ukra­jinska Prawda berich­tet über die neue Rea­li­tät an der Front:

„Im engeren Sinne sind [mit Kill­zone] die Gebiete in ein bis fünf Kilo­me­ter Ent­fer­nung von der Kon­takt­li­nie gemeint, in denen die rus­si­sche Armee alle Unter­stände, Gebäu­de­reste und sogar Löcher zer­stört, die die [ukrai­ni­sche] Infan­te­rie für die Ver­tei­di­gung nutzen könnte. Im wei­te­ren Sinne reicht [die Todes­zone] bis zu […] fünf­zehn Kilo­me­ter hinter die unmit­tel­bare Kon­takt­li­nie, wo die Besat­zer es für ukrai­ni­sche Soldat:innen so gefähr­lich wie möglich machen, sich zu bewegen – und manch­mal sogar unmöglich.

Die gute Nach­richt – wenn man das über­haupt so nennen kann – ist, dass es die Todes­zone in beide Rich­tun­gen gibt. Auch die Russen werden von ukrai­ni­schen FPV-Drohnen ange­grif­fen und […] der Feind braucht länger, um seine Posi­tio­nen zu erreichen.

[…] diese dichte Todes­zone dik­tiert neue Regeln der Kriegs­füh­rung: Artil­le­ris­ten ziehen sich zurück und können manch­mal über­haupt nichts mehr aus­rich­ten, weil sie die Ziele mit ihren Geschos­sen nicht mehr errei­chen. Droh­nen­pi­lo­ten laufen mit ihrer sper­ri­gen und schwe­ren Aus­rüs­tung […] zehn Kilo­me­ter und mehr zu Fuß bis zu ihren Posi­tio­nen […]. […] [Einzig die Infan­te­ris­ten] […] stehen nach wie vor […] in Tarn­an­zü­gen und mit Maschi­nen­ge­weh­ren in den Händen an vor­ders­ter Front. Nur, dass sie jetzt fünf bis zehn Kilo­me­ter zu Fuß zwi­schen rus­si­schen FPV-Drohnen in der Luft und am Boden zu ihren Stel­lun­gen mar­schie­ren und dort 100 bis 150 Tage die Posi­tion halten müssen.“

„Niemand schal­tet die Logis­tik des Feindes in der Tiefe aus“

Babel zeich­net einen Schlag­ab­tausch zwi­schen dem ehe­ma­li­gen Anfüh­rer des inter­na­tio­na­len Frei­wil­li­gen­ver­bands Chosen Company, Ryan O’Leary, und dem Kom­man­deur der Truppen für unbe­mannte Systeme, Robert Brovdi (Kampf­name: Madyar), über stra­te­gi­sche Fragen der Droh­nen­kriegs­füh­rung nach:

„Laut O’Leary [der die ‚falsche Kriegs­tak­tik‘ der Armee kri­ti­siert] kon­zen­trie­ren sich die ukrai­ni­schen Droh­nen­pi­lo­ten darauf, Infan­te­ris­ten aus­zu­schal­ten – weil das auf Videos spek­ta­ku­lär aussehe und die gewünsch­ten Zahlen liefere. Dabei schalte jedoch niemand die Logis­tik des Feindes in einer Tiefe von 10 bis 40 Kilo­me­tern hinter der Front­li­nie (der soge­nann­ten ope­ra­ti­ven Tiefe) aus, und niemand gewähr­leiste die Sicher­heit der Logis­tik im ukrai­ni­schen Hin­ter­land. Genau diese Logis­tik aber würden rus­si­sche Drohnen angrei­fen: Fahr­zeuge, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kno­ten­punkte und ukrai­ni­sche Droh­nen­teams. […] wenn deren Ver­sor­gung und die Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen ihnen unter­bro­chen werde, breche die Ver­tei­di­gungs­li­nie zusammen.

[…] [Robert Brovdi ant­wor­tete, ukrai­ni­sche] Droh­nen­ein­hei­ten arbei­te­ten auf Anwei­sung ihrer Kom­man­deure – und die würden aus­nahms­los Ein­sätze gegen die rus­si­sche Infan­te­rie fordern. Deshalb lägen die Ziele, die die unbe­mann­ten Systeme angrei­fen, im Schnitt 1,44 Kilo­me­ter ent­fernt – also direkt ‚vor ihren Füßen‘. Jeder Korps­kom­man­deur verfüge über hun­derte eigener Droh­nen­crews, aber ‚niemand ist bereit, die Drohnen in der erfor­der­li­chen Tiefe ope­rie­ren zu lassen.‘ Um das zu ändern […] müsse die Zahl der unbe­mann­ten Systeme zunächst ver­drei­facht werden. Derzeit deckten sie weniger als ein Drittel der Front­li­nie ab.“

Europas Auf­rüs­tung nimmt Fahrt auf

Europas Rüs­tungs­in­dus­trie erhöht schritt­weise ihre Pro­duk­tion und reagiert damit zuneh­mend auf die rus­si­sche Bedro­hung. Die Fer­ti­gung liegt deut­lich höher als noch vor drei Jahren und wächst weiter. Aus ukrai­ni­scher Sicht bleibt das Tempo unzu­rei­chend – zugleich nährt der Trend die Hoff­nung, dass Europa endlich stärker zu einem geo­po­li­ti­schen Akteur wird, der sich im Ernst­fall eigen­stän­dig ver­tei­di­gen kann.

„Die euro­päi­sche Rüs­tungs­in­dus­trie wächst rasant“

LB berich­tet über den aktu­el­len Stand bei der euro­päi­schen Waffenproduktion:

„Der Her­stel­ler des Systems IRIS‑T hat 1,5 Mil­li­ar­den Euro in die Erwei­te­rung der Pro­duk­tion inves­tiert und eine Fabrik im Saar­land eröff­net, um mehr Luft­ab­wehr­ra­ke­ten­sys­teme her­zu­stel­len. Für dieses Jahr sind elf Kom­plexe geplant, bereits 2027 soll dies auf 16 Ein­hei­ten erwei­tert werden. [...]

Das deut­sche Unter­neh­men Diehl Defence hat am 23. Januar 2026 ein neues Rake­ten­in­te­gra­ti­ons­zen­trum in Nonn­wei­ler eröff­net. Ziel ist es, die Pro­duk­tion von Raketen der IRIS‑T-Familie, die unsere Städte schüt­zen, dras­tisch zu stei­gern. Die Auf­trags­bü­cher für die nächs­ten Jahre sind voll mit Bestel­lun­gen aus Deutsch­land, Däne­mark und Schwe­den, und der Markt­wert euro­päi­scher Rüs­tungs­un­ter­neh­men hat sich seit 2022 verdreifacht.

[In Frank­reich] [...] planen die Fabri­ken von Renault und Turgis & Gail­lard, bis zu 600 Drohnen pro Monat zu pro­du­zie­ren. Das Pro­gramm ist auf zehn Jahre ange­legt und umfasst ins­ge­samt 72.000 Einheiten. [...]

Grund­sätz­lich wächst die euro­päi­sche Ver­tei­di­gungs­in­dus­trie rasant. Die meisten Her­stel­ler sind für die nächs­ten zehn Jahre aus­ge­las­tet. Die Aktien von Rhein­me­tall sind um 180 Prozent gestie­gen und die ETF-Ver­tei­di­gungs­fonds wachsen um 30 Prozent pro Jahr.“

„Die Schweiz beginnt, ihre Neu­tra­li­tät zu überdenken“

Die mit der Ukra­jinska Prawda ver­bun­dene Jew­ro­pe­jska Prawda ana­ly­siert, warum selbst die tra­di­tio­nell neu­trale Schweiz neu­er­dings Waf­fen­ex­porte an 25 Staaten erlaubt:

„Im Jahr 2022 wandte sich Deutsch­land zweimal mit der Bitte an die Schweiz, die Wie­der­aus­fuhr von 12.400 Stück Muni­tion für Gepard-Panzer, die bei der Droh­nen­ab­wehr beson­ders effek­tiv sind, in die Ukraine zu geneh­mi­gen. Beide Male erhielt Berlin eine Abfuhr, obwohl Deutsch­land diese Muni­tion bereits vor Jahr­zehn­ten erwor­ben hatte.

Grund für die Ableh­nung war, dass die Schweiz zu diesem Zeit­punkt den Export und Re-Export von Waffen aus eigener Pro­duk­tion in Länder aus­schloss, die in bewaff­nete Kon­flikte ver­wi­ckelt sind. [...]

Nun hat das Bun­des­par­la­ment beschlos­sen, den Export und Re-Export seiner Waffen in 25 Länder – die meisten davon in Europa – prin­zi­pi­ell zu geneh­mi­gen, selbst wenn es dort bewaff­nete Kon­flikte gibt.

Der Grund dafür waren [...] offen­sicht­li­che Sorgen um die Zukunft der eigenen Rüs­tungs­in­dus­trie. Die Abge­ord­ne­ten bemerk­ten wohl, dass die Euro­päer Auf­träge im Bereich Ver­tei­di­gung immer sel­te­ner an Schwei­zer Unter­neh­men ver­ge­ben und dass sie immer zurück­hal­ten­der beim Kauf von Waffen sind, für die strenge (Re-)Exportbeschränkungen gelten.

Die Ent­schei­dung [des Par­la­ments] geht jedoch weit über den reinen Export von Waffen hinaus. Sie spie­gelt auch die Tat­sa­che wider, dass die Schweiz ange­sichts neuer [...] Sicher­heits­be­dro­hun­gen auf dem euro­päi­schen Kon­ti­nent begon­nen hat, ihren neu­tra­len Status zu überdenken.“

Portrait von Christian-Zsolt Varga

Chris­tian-Zsolt Varga ist freier Aus­lands­kor­re­spon­dent mit Schwer­punkt Ukraine, Ungarn und Europas Osten und berich­tet für ver­schie­dene euro­päi­sche Medien aus Kyjiw.

Portrait von Anton Semyzhenko

Anton Semyz­henko ist Redak­teur der eng­lisch­spra­chi­gen Ausgabe von babel.ua in Kyjiw mit über 15 Jahren Berufs­er­fah­rung als Jour­na­list im ukrai­ni­schen Medienbetrieb.

Ukrai­ni­sche Medien

Ukra­jinska Prawda ist eines der meist­ge­le­se­nen Nach­rich­ten­por­tale der Ukraine. Bekannt wurde das Online-Medium vor allem durch inves­ti­ga­tive Recher­chen und die Auf­de­ckung von Kor­rup­ti­ons­fäl­len in der ukrai­ni­schen Regie­rung. Außer­dem ver­öf­fent­licht Ukra­jinska Prawda Repor­ta­gen von der Front, baut sein Podcast- und Video­an­ge­bot aus und betreibt zahl­rei­che spe­zia­li­sierte Ableger zu Themen wie Wirt­schaft, Life­style, Mili­tär­tech­nik und Sport.

Gegrün­det wurde Ukra­jinska Prawda im Jahr 2000 vom ukrai­nisch-geor­gi­schen Jour­na­lis­ten Heorhij Gon­gadse. Er wurde im dar­auf­fol­gen­den Jahr ermor­det, mut­maß­lich auf Ver­an­las­sung des dama­li­gen Prä­si­den­ten Leonid Kut­schma. Chef­re­dak­teu­rin ist heute die bekannte ukrai­nisch-krim­ta­ta­ri­sche Jour­na­lis­tin Sevgil Mus­aieva.

Im Mai 2021 ver­kaufte die dama­lige Eigen­tü­me­rin Olena Prytula 100 Prozent der Anteile an Dragon Capital, eine ukrai­ni­sche Invest­ment­ge­sell­schaft unter Leitung des tsche­chi­schen Unter­neh­mers Tomáš Fiala.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete pravda.com.ua 38,7 Mil­lio­nen Seitenaufrufe.

Hro­madske finan­ziert sich durch Crowd­fun­ding, Spenden inter­na­tio­na­ler Geber, Werbung und die Pro­duk­tion von Videos für andere Medien. Journalist:innen grün­de­ten das Online-Nach­rich­ten­por­tal im Novem­ber 2013 zu Beginn des Euro­mai­dan als NGO. Mit mil­lio­nen­fach abge­ru­fe­nen Live­streams wurde Hro­madske rasch zu einem der belieb­tes­ten Online-Medien des Landes.

Später ver­la­gerte sich der Fokus stärker auf Text­bei­träge, während Team, Reich­weite und Res­sour­cen schrumpf­ten. Trotz­dem bleibt Hro­madske eine der ver­läss­lichs­ten Infor­ma­ti­ons­quel­len des Landes. Die Chef­re­dak­teu­rin Daryna Fedenko, zuvor Lei­te­rin der Nach­rich­ten­re­dak­tion des öffent­lich-recht­li­chen Rund­funks Sus­pilne, führt das Portal.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete hromadske.ua 1,8 Mil­lio­nen Seitenaufrufe.

Sus­pilne Novyny, das Nach­rich­ten­an­ge­bot der ukrai­ni­schen öffent­lich-recht­li­chen Rund­funk­ge­sell­schaft, bietet ein Fern­seh­pro­gramm und ein Online-Nach­rich­ten­por­tal. Der Sender finan­ziert sich durch staat­li­che Mittel und zahl­rei­che inter­na­tio­nale Geber. Er ver­pflich­tet sich zu aus­ge­wo­ge­ner Berichterstattung.

Der Sender steht seit Jahren auf der soge­nann­ten „weißen Liste“ ukrai­ni­scher Medien, die nach Ein­schät­zung der renom­mier­ten ukrai­ni­schen NGO Insti­tute of Mass Infor­ma­tion ein sehr hohes Niveau an zuver­läs­si­gen Infor­ma­tio­nen bieten. Die Liste wird vier­tel­jähr­lich aktualisiert.

Die Nach­rich­ten­re­dak­tion von Sus­pilne ist zudem für sein breites regio­na­les Netz­werk bekannt: Jede Region der Ukraine betreibt ein eigenes Nachrichtenportal.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete die Website suspilne.media 9,9 Mil­lio­nen Aufrufe.

NV ist ein Online-Nach­rich­ten­por­tal, ein vier­tel­jähr­lich erschei­nen­des Print­ma­ga­zin und ein Radio­sen­der. Die Redak­tion berich­tet über inter­na­tio­nale Nach­rich­ten und ukrai­ni­sche Politik. Es legt den Fokus auf inter­na­tio­nale Unter­stüt­zung für die Ukraine, Kor­rup­tion und die Zukunft des Landes. Witalij Sytsch grün­dete NV 2014 und über­nahm die Chef­re­dak­tion. Zuvor arbei­tete Sytsch beim popu­lä­ren Magazin Kor­re­spon­dent. Er und viele heutige NV-Mit­ar­bei­ter ver­lie­ßen Kor­re­spon­dent, nachdem Serhij Kur­tschenko, ein Olig­arch aus Charkiw mit engen Ver­bin­dun­gen zum dama­li­gen Prä­si­dent Wiktor Janu­ko­wytsch, das Medium gekauft hatte. NV gehört zum Ver­lags­haus Media-DK, das dem tsche­chi­schen Unter­neh­mer Tomáš Fiala gehört.

Im Juli 2026 zählte die Website nv.ua 19,6 Mil­lio­nen Seitenaufrufe.

ZN.UA behan­delt poli­ti­sche, wirt­schaft­li­che, gesell­schaft­li­che und kul­tu­relle Themen. Das Medium ist heute vor allem für seine poli­ti­schen Artikel bekannt, die oft wert­volle Hin­ter­gründe und Ein­bli­cke liefern. Die ursprüng­li­che Print-Zeitung erschien erst­mals 1994 und zählt damit zu den ältes­ten und ein­fluss­reichs­ten Ana­ly­se­me­dien der unab­hän­gi­gen Ukraine. Seit 2020 erscheint sie aus­schließ­lich online – auf Ukrai­nisch, Rus­sisch und Eng­lisch. Die lang­jäh­rige Chef­re­dak­teu­rin, Julija Mostowa, gilt als bekannte ukrai­ni­sche Jour­na­lis­tin und ist mit dem frü­he­ren Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Ana­to­lij Hry­zenko ver­hei­ra­tet. ZN.UA steht seit Jahren auf der soge­nann­ten „weißen Liste“ ukrai­ni­scher Medien, die zuver­läs­sig informieren.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete die Website zn.ua 8,5 Mil­lio­nen Aufrufe.

Das ukrai­ni­sche Online-Magazin Babel star­tete im Sep­tem­ber 2018 als Platt­form für die Mit­tel­schicht des Landes. Heute deckt es gesell­schaft­li­che und poli­ti­sche Themen ab, kon­zen­trierte sich anfangs jedoch vor allem auf Wis­sen­schaft und neue Tech­no­lo­gien. Nach dem 24. Februar 2022 stellte Babel die rus­sisch­spra­chige Version der Website ein und ersetzte sie durch eine eng­lisch­spra­chige Ausgabe. Trotz kleiner Redak­tion und begrenz­ter Reich­weite gewann das Magazin mit poli­ti­schen Arti­keln und viel beach­te­ten Recher­chen über Miss­hand­lun­gen von Sol­da­ten in der ukrai­ni­schen Armee an Einfluss.

Babel gehört der Grün­de­rin und Chef­re­dak­teu­rin Kateryna Kober­nyk sowie Olek­sandr Babenko, dem Eigen­tü­mer des Droh­nen­her­stel­lers Vyriy Industries.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete babel.ua 1,2 Mil­lio­nen Aufrufe.

Das Online-Magazin LB gehört zum Gor­s­henin Insti­tute, einem ukrai­ni­schen Thinktank, die poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lun­gen in der Ukraine und welt­weit ana­ly­siert. LB erlangte vor allem durch seine Inter­views Bekannt­heit. Es behan­delt häufig Themen wie die ukrai­ni­sche Innen- und Außen­po­li­tik sowie gesell­schaft­li­che Fragen. Gegrün­det wurde LB im Juni 2009 unter dem Namen Liwyj Bereh („Linkes Ufer“) – ein Verweis auf das linke Ufer der Ukraine und die links­sei­ti­gen Stadt­teile großer Städte wie Kyjiw, Dnipro und Saporischschja.

Chef­re­dak­teu­rin ist die renom­mierte ukrai­ni­sche Jour­na­lis­tin Sonja Koschkina.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete die Website lb.ua 2,3 Mil­lio­nen Aufrufe.

Das ukrai­ni­sche Online-Nach­rich­ten­por­tal LIGA ging im Jahr 2000 an den Start und kon­zen­trierte sich zunächst auf Wirt­schafts­the­men. Später weitete es seine Bericht­erstat­tung auf Politik, Life­style und andere Berei­che aus. Seit 2020 führt das Insti­tute of Mass Infor­ma­tion LIGA auf der „weißen Liste“ ukrai­ni­scher Medien, die ver­läss­lich und korrekt informieren.

Chef­re­dak­teu­rin ist die Jour­na­lis­tin Yuliia Bankova, die zuvor eine Füh­rungs­po­si­tion beim Online-Magazin Hro­madske inne­hatte. Das Portal gehört zur unab­hän­gi­gen Medi­en­hol­ding Liga Media, die Dmytro Bon­da­renko leitet.

Im Juli 2026 ver­zeich­nete die Website liga.net 4,4 Mil­lio­nen Seitenaufrufe.

Der ukrai­ni­sche Dienst des US-finan­zier­ten Aus­lands­me­di­ums Radio Free Europe/​Radio Liberty (RFE/​RL) nahm bereits 1954 seinen Sen­de­be­trieb auf. 1992 eröff­nete das Medium ein Büro in der Ukraine, das im Laufe der Zeit auf Dut­zende Mit­ar­bei­tende anwuchs.

Heute arbei­tet Radio Svoboda vor allem als Online-Nach­rich­ten­por­tal und pro­du­ziert daneben auch Pod­casts und Video­re­por­ta­gen. Seit 2014 berich­ten die Redak­tio­nen Krim.Realii und Donbas.Realii über die besetzte Krim sowie die Gebiete Donezk und Luhansk. Mit dem Projekt Skhemy („Sche­mata“) verfügt das Medium zudem über eine eigene renom­mierte Investigativredaktion.

Chef­re­dak­teu­rin von Radio Svoboda ist Maryana Drach.

Sei­ten­auf­rufe der Website radiosvoboda.org im Juli 2026: 4,8 Millionen

Das unab­hän­gige Ana­ly­se­me­dium Texty.org.ua wurde von den Jour­na­lis­ten Roman Kul­chyn­sky und Ana­to­liy Bon­da­renko gegrün­det. Kul­chyn­sky leitet die Redak­tion und ist heute Chef­re­dak­teur, während Bon­da­renko vor­wie­gend daten­jour­na­lis­tisch arbei­tet. Ent­spre­chend ist Texty.org.ua ins­be­son­dere für auf­wen­dige Daten­re­cher­chen und Info­gra­fi­ken bekannt. Damit hat sich das Medium eine eigene Nische geschaf­fen und mehrere renom­mierte inter­na­tio­nale Aus­zeich­nun­gen im Bereich des Daten­jour­na­lis­mus gewonnen.

Daneben ver­öf­fent­licht Texty.org.ua hoch­wer­tige Repor­ta­gen und ana­ly­ti­sche Bei­träge, ins­be­son­dere zum rus­si­schen Angriffs­krieg gegen die Ukraine.

Sei­ten­auf­rufe der Website texty.org.ua im Juli 2026: 521.200

The Kyiv Inde­pen­dent wurde im Novem­ber 2021 vom Kern­team der damals füh­ren­den eng­lisch­spra­chi­gen ukrai­ni­schen Zeitung Kyiv Post gegrün­det. Die Journalist:innen hatten das Medium nach einem Kon­flikt mit dessen Eigen­tü­mer ver­las­sen und wollten die neue Redak­tion zunächst für einige Zeit aus eigenen Mitteln finan­zie­ren. Der rus­si­sche Groß­an­griff vier Monate später rückte die Ukraine welt­weit ins Zentrum der Auf­merk­sam­keit – und The Kyiv Inde­pen­dent ent­wi­ckelte sich zu einer der wich­tigs­ten Nach­rich­ten­quel­len über das Land für ein inter­na­tio­na­les Publikum.

Heute ist The Kyiv Inde­pen­dent eines der füh­ren­den eng­lisch­spra­chi­gen Medien der Ukraine und finan­ziert sich vor allem über Spenden seiner Leser:innen. Zudem hat das Medium eine eigene Inves­ti­ga­tiv­re­dak­tion auf­ge­baut, die sich ins­be­son­dere mit rus­si­schen Kriegs­ver­bre­chen befasst.

Chef­re­dak­teu­rin ist die ukrai­ni­sche Jour­na­lis­tin Olha Rudenko.

Sei­ten­auf­rufe der Website kyivindependent.com im Juli 2026: 3,7 Millionen

Jew­ro­pe­jska Prawda wurde im Juni 2014 gegrün­det und berich­tet vor allem über die Inte­gra­tion der Ukraine in die EU und die NATO. Diese Themen gewan­nen damals stark an Bedeu­tung: Nach der Revo­lu­tion der Würde erhielt die Ukraine eine pro­eu­ro­päi­sche Regie­rung, während der Krieg im Osten der Ukraine und die rus­si­sche Anne­xion der Krim zusätz­li­che sicher­heits­po­li­ti­sche Fragen aufwarfen.

Im Laufe der Jahre hat sich das Medium zu einer der wich­tigs­ten Quellen für ver­läss­li­che Infor­ma­tio­nen und Ana­ly­sen zur ukrai­ni­schen Außen­po­li­tik sowie zu Themen der inter­na­tio­na­len Politik ent­wi­ckelt. Da Jew­ro­pe­jska Prawda eng mit Ukra­jinska Prawda koope­riert, wird es häufig als deren Ressort wahr­ge­nom­men. Tat­säch­lich verfügt es jedoch über eine eigen­stän­dige Redak­tion unter der Leitung von Sergiy Sydo­renko. Beide Medien über­neh­men regel­mä­ßig Inhalte von­ein­an­der und ver­öf­fent­li­chen mit­un­ter gemein­sam recher­chierte Beiträge.

Sei­ten­auf­rufe der Website eurointegration.com.ua im Juli 2026: 8,6 Millionen

Die ukrai­ni­sche Nach­rich­ten­agen­tur RBC-Ukraine wurde 2006 als Tochter des rus­si­schen Medi­en­un­ter­neh­mens RBC (Ros­Busi­ness­Con­sul­ting) gegrün­det. Seit 2012 bestehen nach Angaben des Unter­neh­mers Jossyp Pintus, der das ukrai­ni­sche Unter­neh­men damals über­nahm, keine Ver­bin­dun­gen mehr zwi­schen beiden Firmen – abge­se­hen vom gemein­sa­men Markennamen.

Seit 2014 ist die Website von RBC-Ukraine in Russ­land gesperrt. Anlass waren Artikel, die von den rus­si­schen Behör­den als „extre­mis­tisch“ ein­ge­stuft wurden – eine Bezeich­nung, die in Russ­land auch für Posi­tio­nen ver­wen­det wird, die der offi­zi­el­len Linie gegen­über der Ukraine widersprechen.

Heute gehört RBC-Ukraine zu den meist­ge­le­se­nen Nach­rich­ten­por­ta­len des Landes. In seiner poli­ti­schen Bericht­erstat­tung äußert sich das Medium ver­gleichs­weise wohl­wol­lend über Prä­si­dent Wolo­dymyr Selen­skyj und dessen Umfeld.

Jossyp Pintus bezeich­net RBC-Ukraine als sein wich­tigs­tes Geschäft. Zuvor war er im Bereich Online-Werbung und Traffic-Ver­mark­tung tätig. Chef­re­dak­teur ist Ros­tys­law Schaprawskyj.

Sei­ten­auf­rufe von rbc.ua im Juli 2026: 19 Millionen

Die ukrai­ni­sche Ausgabe des Maga­zins Forbes erscheint seit März 2011, mit einer Unter­bre­chung von 2016 bis 2020. Heute beschäf­tigt sich das Medium vor allem mit der ukrai­ni­schen Kriegs­wirt­schaft und der Frage, wie das Land die wirt­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen des rus­si­schen Angriffs­kriegs bewältigt.

Forbes Ukraine gehört dem Unter­neh­mer Artur Grants, der ein Netz­werk von Duty-Free-Geschäf­ten betreibt, und ist eines der wenigen ukrai­ni­schen Medien, die auch wei­ter­hin als Print­aus­gabe erscheinen.

Chef­re­dak­teur ist Borys Davy­denko, der zuvor LIGA.net leitete. Das Medium ver­tritt wirt­schafts­li­be­rale Posi­tio­nen und legt einen beson­de­ren Schwer­punkt auf Unter­neh­mer­tum und freie Marktwirtschaft.

Sei­ten­auf­rufe von forbes.ua im August 2026: 1,5 Millionen

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