Gewäh­rung des EU-Kan­di­da­ten­sta­tus für die Ukraine

Foto: IMAGO /​ Vir­gi­nia Garfunkel

In einem Appell, der vom Ukrai­nian Centre for Euro­pean Policy aus Kyjiw initiirt wurde, richten sich die Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Zivil­ge­sell­schaft, Wis­sen­schaft und Kultur in der Ukraine und in den EU-Ländern an die Mit­glie­der des Deut­schen Bundestages.

Im März 2022 reichte die Ukraine inmit­ten des Krieges einen offi­zi­el­len Antrag auf EU-Mit­glied­schaft ein. Die Ukraine folgte der Auf­for­de­rung der Euro­päi­schen Kom­mis­sion, den Fra­ge­bo­gen aus­zu­fül­len, und tat dies in rekord­ver­däch­tig kurzer Zeit und mit hoher Qualität.

Die Euro­päi­sche Kom­mis­sion soll ihre Stel­lung­nahme zum Bei­tritts­an­trag der Ukraine bereits Mitte Juni vor­le­gen. Dann liegt es an den EU-Mit­glied­staa­ten, zu ent­schei­den, ob der Ukraine der Kan­di­da­ten­sta­tus ver­lie­hen wird oder nicht. Die his­to­ri­sche Tagung des Euro­päi­schen Rates wird am 23. und 24. Juni stattfinden.

Viele EU-Mit­glied­staa­ten, ins­be­son­dere die mittel- und ost­eu­ro­päi­schen Länder sowie die skan­di­na­vi­schen Länder, befür­wor­ten die Ver­lei­hung des Kan­di­da­ten­sta­tus an die Ukraine. Deutsch­land und Frank­reich, deren Ent­schei­dung rich­tungs­wei­send sein wird, schei­nen jedoch dagegen zu sein.

Die kom­men­den Wochen werden also ent­schei­dend sein. „Ukraine ver­ste­hen“ ver­folgt die Debatte auf­merk­sam. Heute stellen wir Ihnen mehrere Appelle von ver­schie­de­nen Akteu­ren in der Ukraine und der EU vor, die Argu­mente dafür liefern, warum der Ukraine der Kan­di­da­ten­sta­tus ver­lie­hen werden sollte.

Kyjiw, 20. Mai 2022 

Wir – Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Zivil­ge­sell­schaft, Wis­sen­schaft und Kultur in der Ukraine und in den EU-Ländern – fordern den Deut­schen Bun­des­tag auf, den Antrag der Ukraine auf den EU-Kan­di­da­ten­sta­tus zu befür­wor­ten und diesen mit dem not­wen­di­gen poli­ti­schen Willen und Enthu­si­as­mus zu unter­stüt­zen. Als EU-Bei­tritts­kan­di­dat hat die Ukraine immense Vor­teile: Erstens ist es ein Anreiz für die Ukrai­ner, not­wen­dige Schritte zur Inte­gra­tion zu unter­neh­men; zwei­tens wird es so einen insti­tu­tio­nel­len Rahmen für den Wie­der­auf­bau der ukrai­ni­schen Wirt­schaft nach dem Krieg geben. Gleich­zei­tig erhält die EU einen Kan­di­da­ten, der sich – trotz der einst als unüber­wind­bar gel­ten­den Hin­der­nisse – in einem äußerst schwie­ri­gen Umfeld, nämlich einem Krieg, bewährt hat. Einen solchen Kan­di­da­ten zu gewin­nen, würde eine Ver­jün­gung des gesam­ten EU-Pro­jekts bedeu­ten. Ein solcher Schritt ist außer­dem Aus­druck des Ver­trau­ens der EU darin, dass die Ukraine diesen Krieg gewin­nen wird. Diese Ent­schei­dung wird die Wider­stands­kraft der Ukraine erheb­lich stärken.

Es sei jedoch darauf hin­ge­wie­sen, dass unser Appell nicht auf Wunsch­den­ken beruht. Als unab­hän­gige ukrai­ni­sche Exper­ten, die die Umset­zung des Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­mens durch die Ukraine seit 2014 pro­fes­sio­nell über­wa­chen, haben wir erheb­li­chen Fort­schritte gesehen, die die Ukraine in den letzten sechs Jahren bei der Anglei­chung ihrer natio­na­len Rechts­vor­schrif­ten an den Besitz­stand der EU gemacht hat. Die Ukraine war ein ver­läss­li­cher und enthu­si­as­ti­scher Partner, der umfang­rei­ches insti­tu­tio­nel­les und poli­ti­sches Kapital in die Umset­zung des Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­mens inves­tiert hat, einschließlich:

  • der Ent­wick­lung einer insti­tu­tio­nel­len Struk­tur für die Koor­di­nie­rung der Umset­zung des Euro-Inte­gra­ti­ons­pro­zes­ses. Dazu gehören die Ein­rich­tung des Regie­rungs­bü­ros für die euro­päi­sche und euro-atlan­ti­sche Inte­gra­tion der Ukraine und die Ernen­nung von spe­zi­ell für die euro­päi­sche Inte­gra­tion zustän­di­gen stell­ver­tre­ten­den Minis­tern in den Fachministerien.
  • dem Aufbau einer Gemein­schaft von Exper­ten, Juris­ten und Beamten, die die Rechts­an­glei­chung im Rahmen der Umset­zung des Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­mens vor­an­ge­trie­ben haben.
  • des Erzie­lens bedeu­ten­der Ergeb­nisse bei der Anglei­chung der ukrai­ni­schen Rechts­vor­schrif­ten an die EU-Anfor­de­run­gen. Die Ukraine hat in prak­tisch allen Kapi­teln des Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­mens einen Rechts­an­glei­chungs­pro­zess ein­ge­lei­tet und vor­an­ge­trie­ben. Diese Kapitel ähneln denen der Bei­tritts­ver­hand­lun­gen, sodass die Ukraine weiter ist als viele frühere Kan­di­da­ten zu Beginn des Prozesses.
  • der Anwen­dung der EU-Normen in Berei­chen wie öffent­li­ches Auf­trags­we­sen, Energie, Trans­plan­ta­tion und Reform der Marktüberwachung.

Wir sind uns darüber im Klaren, dass noch viel mehr getan werden muss: Die Annä­he­rung an die EU-Gesetz­ge­bung ist eine schwie­rige Aufgabe für ein post-sowje­ti­sches Land, ins­be­son­dere wenn sie ohne ein klares poli­ti­sches Ziel und ohne EU-Führung erfolgt. Der EU-Kan­di­da­ten­sta­tus für die Ukraine wäre daher ein starkes poli­ti­sches Signal an die ukrai­ni­sche Gesell­schaft und würde der Ukraine gleich­zei­tig Zugang zu tech­ni­scher Hilfe und Struk­tur­fonds der EU zur Durch­füh­rung kom­ple­xer Refor­men bieten.

Es sollte klar sein, dass die ukrai­ni­sche Gesell­schaft die euro­päi­schen Werte teilt – schließ­lich setzen die Ukrai­ner buch­stäb­lich ihr Leben aufs Spiel, um sie zu ver­tei­di­gen. Die Ukraine hat sich gerade deshalb gegen Russ­land gestellt, weil sie die Demo­kra­tie schätzt und Tyran­nei oder Dik­ta­tur vehe­ment ablehnt. Laut der World Values Survey, die 2020 in der Ukraine durch­ge­führt wurde, ist es fast 80 Prozent der Ukrai­ner wichtig, in einer demo­kra­ti­schen Gesell­schaft zu leben – eine Zahl, die im Jahr 2011 noch bei 74,1 Prozent lag. Etwa 90 Prozent der Ukrai­ner unter­stüt­zen einen EU-Bei­tritt ihres Landes. Zweimal ist die ukrai­ni­sche Gesell­schaft auf die Straße gegan­gen, um ihre Rechte und ihre Frei­heit zu ver­tei­di­gen – zunächst während der Oran­ge­nen Revo­lu­tion 2004 und dann während der Revo­lu­tion der Würde 2013. Jetzt ver­tei­digt sich das Land vehe­ment gegen den Versuch Russ­lands, die Ukraine als Nation und als Demo­kra­tie zu zerstören.

Die Geschichte zeigt, dass die Euro­päi­sche Union ein Frie­dens­pro­jekt ist – sie wurde 1951 genau aus dem Grund gegrün­det, um einen neuen Krieg in Europa zu ver­hin­dern.  Dieses edle Ideal – die För­de­rung des Frie­dens – ist in den EU-Ver­trä­gen ver­an­kert. Wir wissen, dass es starke poli­ti­sche und öffent­li­che Unter­stüt­zung für eine EU-Mit­glied­schaft der Ukraine gibt. Laut der jüngs­ten Euro­ba­ro­me­ter-Umfrage sind 66 Prozent der EU-Bürger dafür, dass die Ukraine der EU bei­tre­ten soll. Aus diesem Grund fordern wir die Mit­glie­der des Deut­schen Bun­des­tags als Ver­tre­ter des Volkes dazu auf, dieses Ideal wei­ter­hin auf­recht­zu­er­hal­ten, indem sie die Bewer­bung der Ukraine um den EU-Kan­di­da­ten­sta­tus am 23. und 24. Juni 2022 unter­stüt­zen, wenn der Euro­päi­sche Rat über die Kan­di­da­tur der Ukraine abstimmt.

Dies ist ein ent­schei­den­der Moment – nicht nur für die Ukraine, sondern auch für die EU. Es ist eine Chance für die Ukraine, in die euro­päi­sche Familie zurück­zu­keh­ren. Aber es ist auch eine Gele­gen­heit für die EU, die Grenzen der demo­kra­ti­schen Welt zu ver­tei­di­gen, in der die Ukrai­ner unter Einsatz ihres Lebens bewie­sen haben, dass sie dieser würdig sind.

Die Liste der Unter­zeich­ne­rin­nen und Unterzeichner:

1) Adriano Del­l’Asta, Außer­or­dent­li­cher Pro­fes­sor für rus­si­sche Sprache und Lite­ra­tur, Katho­li­sche Uni­ver­si­tät vom Hei­li­gen Herzen, Mailand und Brescia, Italien

2) Ahmed Tamim, Leiter des Geist­li­chen Direk­to­rats der Muslime der Ukraine, Obers­ter Mufti der Ukraine, Ukraine

3) Andreas Umland, Analyst am Stock­hol­mer Zentrum für Ost­eu­ro­pa­stu­dien (SCEEUS) am Schwe­di­schen Insti­tut für Inter­na­tio­nale Ange­le­gen­hei­ten (UI), Schweden-Deutschland

4) Andru­se­vych Andriy, Senior Policy Expert Resource & Ana­ly­sis Center „Gesell­schaft und Umwelt“, Ukraine

5) Anto­niuk Valeriy, Vor­sit­zen­der der Allu­krai­ni­schen Union der Evan­ge­lisch-Christ­li­chen Bap­tis­ten, Ukraine

6) Aristov Vadym, PhD in Geschichte, Abtei­lung für Geschichte der Ukraine des Mit­tel­al­ters und der frühen Neuzeit, Insti­tut für Geschichte der Ukraine, Natio­nale Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten der Ukraine, Ukraine

7) Armand Gosu, Außer­or­dent­li­cher Pro­fes­sor, Uni­ver­si­tät Buka­rest, Rumä­ni­sches Zentrum für Rus­si­sche Studien, Rumänien

8) Babii Halyna, Mode­ra­to­rin des ukrai­ni­schen öffent­li­chen Rund­funks, Ukraine

9) Bach­maha Mariya, Direk­to­rin der NGO „PH Capital. Exper­ten für öffent­li­che Gesund­heit“, Ukraine

10) Bahro Serhii, Lei­ten­der For­scher der For­schungs- und Fonds­ab­tei­lung des Natio­na­len Natur­schutz­ge­biets St. Sophia von Kiew, lei­ten­der Dozent der Fakul­tät für Geschichte der Natio­na­len Uni­ver­si­tät „Kiew-Mohyla-Aka­de­mie“, Ukraine

11) Benedyk Yana, PhD, Assis­tenz­pro­fes­so­rin, Lehr­stuhl für ver­glei­chen­des und euro­päi­sches Recht, Bil­dungs- und Wis­sen­schafts­in­sti­tut für inter­na­tio­nale Bezie­hun­gen, Natio­nale Taras-Schewt­schenko-Uni­ver­si­tät Kiew, Ukraine

12) Bogdan Tatiana, For­schungs­di­rek­to­rin des Grow­ford-Insti­tuts, Doktor der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten, Ukraine

13) Bojart­schuk Dmytro, Geschäfts­füh­ren­der Direk­tor von „CASE Ukraine“, Ukraine

14) Brus Svit­lana, Füh­rende For­sche­rin, NASU-Insti­tut für Wirt­schaft und Pro­gno­sen, Ukraine

15) Carmen Claudin, Asso­cia­ted Rese­ar­cher, CIDOB, Bar­ce­lona, Spanien

16) Cécile Joris, Doktor der Psy­cho­lo­gie, Belgien

17) Charles Powell, Direk­tor, König­li­ches Insti­tut Elcano, Spanien

18) Chent­sov Viktor, D. Sc. (Geschichte), Pro­fes­sor, Uni­ver­si­tät für Zoll und Finan­zen, Ukraine

19) Cher­vona Svit­lana, PhD in Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten, Außer­or­dent­li­che Pro­fes­so­rin, Natio­nale Aka­de­mie für Sta­tis­tik, Rech­nungs­we­sen und Audit, Ukraine

20) Chris­tian Kaunert, Pro­fes­sor für Inter­na­tio­nale Sicher­heit, Dublin City Uni­ver­sity, Irland & Pro­fes­sor für Poli­zei­ar­beit und Sicher­heit, Uni­ver­sity of South Wales, UK

21) Cris­tina Manzano, Direk­to­rin, Esglo­bal, Spanien

22) Davy­diuk Mykola, Poli­to­loge, Ukraine

23) Dieter Pohl, Pro­fes­sor für Geschichte, Uni­ver­si­tät Kla­gen­furt, Österreich

24) Dominik Opatrný, Pro­de­kan für inter­na­tio­nale Bezie­hun­gen, Theo­lo­gi­sche Fakul­tät St. Cyril und Metho­dius, Palacký-Uni­ver­si­tät Olomouc, Tsche­chi­sche Republik

25) Dr. Aura Sabadus, Lei­tende Jour­na­lis­tin, ICIS, UK

26) Dr. Alina Zub­ko­vych, Direk­to­rin des Nordic Ukraine Forum, Schweden

27) Dr. Angelos Gian­na­ko­pou­los, DAAD-Pro­fes­sor, Natio­nale Uni­ver­si­tät von Kiew – Mohyla-Aka­de­mie, Ukraine-Deutschland

28) Dr. Anna Gre­bi­nyk, Wis­sen­schaft­le­rin, Abtei­lung Mole­ku­lare Bio­tech­no­lo­gie und Funk­tio­nelle Genomik, Tech­ni­sche Fach­hoch­schule Wildau, Deutschland

29) Dr. Anton Oleinik, Pro­fes­sor, Memo­rial Uni­ver­sity of New­found­land, Kanada

30) Dr. Felix Riefer, Poli­tik­wis­sen­schaft­ler, Lev Kopelev Forum, Bonn, Deutschland

31) Dr. Ivan Gomza, Leiter der Abtei­lung für öffent­li­che Ordnung und Regie­rungs­füh­rung, Kyiv School of Eco­no­mics, Ukraine

32) Dr. Lars Radke, Mole­ku­lare Bio­tech­no­lo­gie und Funk­tio­nelle Genomik, Deutschland

33) Dr. Marek Kita, Pro­fes­sor an der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Johan­nes Paul II. in Krakau, Polen

34) Dr. Oksana Seu­me­nicht, Geschäfts­füh­re­rin der Deutsch-Ukrai­ni­schen Aka­de­mi­schen Gesell­schaft, Deutschland

35) Dr. Sergii Gre­bi­nyk Wis­sen­schaft­ler, Abtei­lung Mole­ku­lare Bio­tech­no­lo­gie und Funk­tio­nelle Genomik, Tech­ni­sche Fach­hoch­schule Wildau, Deutschland

36) Epi­pha­nius (Dud­chenko), Ober­haupt der Ortho­do­xen Kirche der Ukraine, Metro­po­lit von Kyjiw und der gesam­ten Ukraine, Ukraine

37) Pater Serhiy Dmy­t­riev ‚Leiter des Sozi­al­diens­tes der Ortho­do­xen Kirche der Ukraine, Ukraine

38) Fursa Serhiy, Finan­cier, Ukraine

39) Georgi Kapriev, Pro­fes­sor an der Kliment Ohrid­ski Uni­ver­si­tät, Sofia, Bulgarien

40) Gubrenko Oksana, Senior Asso­ciate, Civil Society Online, NGO, Ukraine

41) Gunther Feh­lin­ger, Berater für Wirt­schafts­ent­wick­lung, EU-Inte­gra­tion, EU-KMU-Politik, Wien, Österreich

42) Heletiy Mariya, Stell­ver­tre­tende Par­tei­che­fin, USAID „Ukraine Civil Society Sec­to­ral Support Acti­vity“, Ukraine

43) Hopko Hanna, Vor­stands­vor­sit­zende des Netz­werks zur Ver­tre­tung natio­na­ler Inter­es­sen ANTS, ehe­ma­lige Vor­sit­zende des Aus­schus­ses für aus­wär­tige Ange­le­gen­hei­ten des ukrai­ni­schen Par­la­ments 2014–2019, Ukraine

44) Hor­pyn­chuk Vyaches­lav, Bischof der Ukrai­ni­schen Luthe­ri­schen Kirche, Ukraine

45) Hrytsak Yaros­lav, His­to­ri­ker, Pro­fes­sor an der Ukrai­ni­schen Katho­li­schen Uni­ver­si­tät, Ukraine

46) Ignacio Molino Senior Rese­ar­cher, König­li­ches Insti­tut Elcano, Spanien

47) Iuliia Bar­shadska Dr., Bera­te­rin, Haus des Stif­tens gGmbH, München, Deutschland

48) Ivshyna Larysa, Chef­re­dak­teu­rin der Zeitung The Day, Ukraine

49) Iwona Rei­chardt, Stell­ver­tre­tende Chef­re­dak­teu­rin der Zeit­schrift New Eastern Europe, Polen

50) Jacob Dov Bleich, Ober­rab­bi­ner von Kyjiw und der Ukraine, Prä­si­dent der Union der jüdi­schen reli­giö­sen Orga­ni­sa­tio­nen, Ukraine

51) José Ignacio Tor­reblanca, Pro­fes­sor für Politik und Leiter des Madri­der Büros des Euro­pean Council on Foreign Rela­ti­ons, Spanien

52) Juliane Pfeil, Dok­to­ran­din, Tech­ni­sche Fach­hoch­schule Wildau, Deutschland

53) Kati Schnee­ber­ger, Prä­si­den­tin von VIENNA goes EUROPE, Bezirks­rä­tin & EU-Gemein­de­rä­tin (Grüne) – 7. Bezirk Wien, Österreich

54) Klimkin Pavlo, Mit­be­grün­der des Zen­trums für natio­nale Resi­li­enz und Ent­wick­lung, ehe­ma­li­ger Minis­ter für inter­na­tio­nale Ange­le­gen­hei­ten der Ukraine (2014–2019), Ukraine

55) Koli­ushko Ihor, Vor­stands­vor­sit­zen­der, Zentrum für Politik und Rechts­re­form (CPLR), Ukraine

56) Kozak Zoriana, Vor­stands­mit­glied, Res­sour­cen- und Ana­ly­se­zen­trum „Gesell­schaft und Umwelt“, Ukraine

57) Kozlovs­kyy Igor, Öffent­li­cher Akti­vist, Theo­loge, Mit­glied des PEN-Clubs, Ukraine

58) Kri­vitsky Vitaliy, Bischof der Diözese Kyjiw-Schy­to­myr in der Ukraine, Ukraine

59) Kul­chyn­sky Roman, Chef­re­dak­teur von „Texty.org.ua“, Ukraine

60) Kulykov Andriy, Vor­sit­zen­der der NGO „Hromadske radio“, Ukraine

61) Kuzio Taras Außer­or­dent­li­cher For­schungs­be­auf­trag­ter der Henry-Jackson-Gesell­schaft und Pro­fes­sor an der Fakul­tät für Poli­tik­wis­sen­schaft der Natio­na­len Uni­ver­si­tät Kiew-Mohyla-Aka­de­mie, Ukraine

62) Kvit Serhiy, Prä­si­dent der Natio­na­len Uni­ver­si­tät Kiew-Mohyla-Aka­de­mie, Ukraine

63) Kyrychenko Nata­liya, Stell­ver­tre­tende Direk­to­rin der NRO „PH Capital. Exper­ten für öffent­li­che Gesund­heit“, Ukraine-USA

64) Kyrychenko Yulia, Vor­stands­mit­glied, Zentrum für Politik und Rechts­re­form (CPLR), Ukraine

65) Lange Olga, Dozen­tin an der Uni­ver­si­tät Karls­ruhe, Deutschland

66) Lazar­eva Alla, Stell­ver­tre­tende Chef­re­dak­teu­rin der Zeit­schrift Ukrai­nian Week, Paris, Frankreich-Ukraine

67) Leitner Alex­an­der, Vor­stands­mit­glied, Gloria – Kul­tur­brü­cke Öster­reich Ukraine, Österreich

68) Lenka Kar­fik­ova, Pro­fes­so­rin für Phi­lo­so­phie, Karls-Uni­ver­si­tät, Prag, Tsche­chi­sche Republik

69) Leo Litra, Senior Rese­arch Fellow am New Europe Center, Ukraine

70) Lihachova Nata­liia, Lei­te­rin der öffent­li­chen Orga­ni­sa­tion Media Detec­tor, Ukraine

71) Maksak Hen­na­diy, Geschäfts­füh­ren­der Direk­tor, Außen­po­li­ti­scher Rat „Ukrai­ni­sches Prisma“, Ukraine

72) Mante Len­kai­tyte, Oster­mann Senior­for­scher, Phi­lo­so­phisch-Theo­lo­gi­sche Fakul­tät, Uni­ver­si­tät Frei­burg, Schweiz

73) Marcos (Oga­ne­sian), Bischof der Ukrai­ni­schen Epar­chie der Arme­ni­schen Apos­to­li­schen Kirche, Ukraine

74) Martin Aust, Pro­fes­sor für Ost­eu­ro­päi­sche Geschichte, Uni­ver­si­tät Bonn, Deutschland

75) Martin Malek, Unab­hän­gi­ger Poli­tik­wis­sen­schaft­ler aus Wien, Österreich

76) Mary­n­ovych Myros­lav, Vize­rek­tor der Ukrai­ni­schen Katho­li­schen Uni­ver­si­tät, Ukraine

77) Mat­wijt­schuk Olek­san­dra, Vor­stands­vor­sit­zen­der, Zentrum für bür­ger­li­che Frei­hei­ten, Ukraine

78) Melnyk Anton, Ko-Vor­sit­zen­der des Zoll­aus­schus­ses, Ame­ri­ka­ni­sche Han­dels­kam­mer in der Ukraine, Ukraine

79) Mikhei­eva Oksana, DAAD-Pro­fes­so­rin an der Europa-Uni­ver­si­tät Via­drina Frank­furt (Oder), Pro­fes­so­rin für Sozio­lo­gie an der Ukrai­ni­schen Katho­li­schen Uni­ver­si­tät (Lviv), Ukraine

80) Mustafa Dze­mi­lev, Mit­glied des ukrai­ni­schen Par­la­ments seit 1998, ehe­ma­li­ger Vor­sit­zen­der der Mejlis des krim­ta­ta­ri­schen Volkes, Ukraine

81) Muzer­gues Alisa, Senior Rese­arch Fellow, Euro Créa­tive, Italien-Ukraine

82) Nes­te­renko Oksana, Doktor der Rechts­wis­sen­schaf­ten, Außer­or­dent­li­che Pro­fes­so­rin an der Juris­ti­schen Fakul­tät, NaUKMA, Ukraine

83) Nicolas Tenzer, Gast­pro­fes­sor an der Sci­en­ces Po Paris, Frankreich

84) Nosov Sta­nis­lav, Leiter der ukrai­ni­schen Uni­ons­kon­fe­renz der Sie­ben­ten-Tags-Adven­tis­ten, Ukraine

85) Oliver Jens Schmitt, Pro­fes­sor, Insti­tut für Ost­eu­ro­päi­sche Geschichte, Uni­ver­si­tät Wien, Österreich

86) Ostashko Tamara, Assis­tenz­pro­fes­so­rin, kor­re­spon­die­ren­des Mit­glied der NAS der Ukraine, Lei­te­rin der Abtei­lung für sek­to­rale Pro­gno­sen und Märkte, Staat­li­che Insti­tu­tion „Insti­tut für Wirt­schaft und Pro­gno­sen”, NAS der Ukraine, Ukraine

87) Pach­lovska Oxana, Pro­fes­so­rin für Ukrai­nis­tik, Uni­ver­si­tät Rom „Sapi­enza“, Italien-Ukraine

88) Padun Leonid, Lei­ten­der Bischof der Ukrai­ni­schen Christ­lich-Evan­ge­li­schen Kirche, Ukraine

89) Palamar Vla­di­mir, Vor­sit­zen­der des Vor­stands der Ver­ei­ni­gung ukrai­ni­scher Orga­ni­sa­tio­nen in Estland, Estland

90) Panochko Mykhailo, Obers­ter Bischof der Ukrai­ni­schen Evan­ge­li­schen Kirche der Chris­ten, Ukraine

91) Pavel Hav­licek, Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter bei der Ver­ei­ni­gung für inter­na­tio­nale Ange­le­gen­hei­ten (AMO) in Prag, Tsche­chi­sche Republik

92) Pav­lenko Olena, Prä­si­den­tin, DiXi Group, Ukraine

93) Petrovska Vik­to­ria, Prä­si­den­tin der Ukrai­ni­schen Ein­heits­ver­ei­ni­gung, Buda­pest, Ungarn

94) Philipp Ther, Pro­fes­sor für mit­tel­eu­ro­päi­sche Geschichte, Uni­ver­si­tät Wien, Österreich

95) Prof. Dr. Olexiy Haran, Vor­stands­vor­sit­zen­der, Schule für Poli­tik­ana­lyse, Uni­ver­si­tät Kiew-Mohyla-Aka­de­mie, For­schungs­di­rek­tor, Stif­tung Demo­kra­ti­sche Initia­ti­ven, Ukraine

96) Pro­fes­sor Roger, Griffin Eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor, Oxford Brookes Uni­ver­sity, UK

97) Rozkla­dai Igor, Stell­ver­tre­ten­der Direk­tor, CEDEM, Ukraine

98) Ryba­chuk Oleh, NGO „Zentrum UA“, Vor­sit­zen­der, Ukraine

99) Shev­chuk Svia­to­s­lav, Vater und Ober­haupt der ukrai­ni­schen grie­chisch-katho­li­schen Kirche, Ukraine

100) Shlikhta Natalia, Lei­te­rin der Abtei­lung für Geschichte, Natio­nale Uni­ver­si­tät „Kyiv-Mohyla Academy“, Ukraine

101) Shvarts Pavlo, Bischof der Deut­schen Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kirche der Ukraine, Ukraine

102) Shyn­ka­ruk Lidiia, Doktor der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten, Pro­fes­so­rin, asso­zi­ier­tes Mit­glied der Natio­na­len Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten der Ukraine, Pro­fes­so­rin der Natio­na­len Uni­ver­si­tät für Lebens- und Umwelt­wis­sen­schaf­ten der Ukraine, Ukraine

103) Sigov Kon­stan­tin, Direk­tor des For­schungs­zen­trums für euro­päi­sche Geis­tes­wis­sen­schaf­ten, Uni­ver­si­tät „Kyiv-Mohyla Academy“, Ukraine

104) Soko­lenko Natalia, Jour­na­lis­tin, „Hromadske Radio“, Ukraine

105) Solo­nenko Iryna, Senior Fellow, Zentrum für libe­rale Moderne, Berlin, Deutschland

106) Sushko Iryna, Geschäfts­füh­ren­der Direk­tor, Europa ohne Grenzen, Ukraine

107) Sviatun Olena, Doktor der Rechts­wis­sen­schaf­ten, Außer­or­dent­li­che Pro­fes­so­rin am Lehr­stuhl für ver­glei­chen­des und euro­päi­sches Recht, Päd­ago­gi­sches und Wis­sen­schaft­li­ches Insti­tut für inter­na­tio­nale Bezie­hun­gen, Natio­nale Taras-Schewt­schenko-Uni­ver­si­tät Kiew, Ukraine

108) Sydo­renko Sergiy, Chef­re­dak­teur der „Euro­pean Pravda“, Ukraine

109) Syn­ha­ivska Maryna, Stell­ver­tre­tende Direk­to­rin der All­ge­mei­nen Natio­na­len Nach­rich­ten­agen­tur der Ukraine „Ukrin-form“, Ukraine

110) Thomas Daiber, Pro­fes­sor für sla­wi­sche Sprach- und Kul­tur­wis­sen­schaft, Justus-Liebig-Uni­ver­si­tät, Insti­tut für Sla­vis­tik, Deutschland

111) Tomak Maria, Ehe­ma­li­ger Men­schen­rechts­be­auf­trag­ter, jetzt im öffent­li­chen Dienst (als Ein­zel­per­son), Ukraine

112) Tomáš Glanc, Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Zürich, Schweiz

113) Tymos­henko Sofia, Jour­na­lis­tin, lokale Pro­du­zen­tin von BBC World, Großbritannien-Ukraine

114) Vak­ar­chuk Svia­to­s­lav, Ukrai­ni­scher Rock­mu­si­ker und Sänger, Ukraine

115) Ver­ny­gora Vlad Alex, Fach­be­reich Recht, Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Tallin, Estland

116) Vese­lovs­kyi Bohdan, Experte für EU-Recht, Absol­vent des Insti­tuts für inter­na­tio­nale Bezie­hun­gen der Natio­na­len Taras-Schewt­schenko-Uni­ver­si­tät Kiew, Ukraine

117) Vitkin Leonid, Pro­fes­sor der Abtei­lung für Manage­ment­tech­no­lo­gien, „KROK“ Uni­ver­si­tät für Wirt­schaft und Recht, Kiew, Ukraine

118) Vysh­lin­sky Hlib, Geschäfts­füh­ren­der Direk­tor, Zentrum für Wirt­schafts­stra­te­gie, Ukraine

119) Win­fried Schnei­der-Deters, Unab­hän­gi­ger Autor, Hei­del­berg, Deutschland

120) Wolf­gang Mueller, Pro­fes­sor, Uni­ver­si­tät Wien, Österreich

121) Yare­menko Maksym, Pro­fes­sor der Fakul­tät für Geschichte der Natio­na­len Uni­ver­si­tät „Kiew-Mohyla-Aka­de­mie“, Ukraine

122) Yare­menko Sergii, Lang­fris­ti­ges Exper­ten­pro­jekt „Unter­stüt­zung der Reform des öffent­li­chen Auf­trags­we­sens in der Ukraine“, Ukraine

123) Yer­mo­lenko Volo­dymyr, ukrai­ni­scher Phi­lo­soph, Chef­re­dak­teur von „UkraineWorld.org“, Direk­tor für Ana­ly­tik bei „Inter­news Ukraine“, Ukraine

124) Yevhen Hli­bo­vytsky, Gründer der Denk­fa­brik „pro.mova“, Ukraine

125) Yurchuk Yuliya, Dozent für Geschichte, Uni­ver­si­tät Umeå, Schweden

126) Zalish­chuk Svit­lana, Bera­te­rin des Vor­stands­vor­sit­zen­den von Naf­togaz, Mit­glied des ukrai­ni­schen Par­la­ments (2014–2019), Ukraine

127) Zan-Fabian Alex­an­der, Bischof der Trans­kar­pa­ti­schen Refor­mier­ten Kirche, Ukraine

128) Zeldi Robert, Experte für Zoll- und Steu­er­recht, ehe­ma­li­ger stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Staat­li­chen Zoll­diens­tes der Ukraine, derzeit bei den Streit­kräf­ten der Ukraine, Ukraine

129) Zher­na­kov Mykhailo, PhD, Richter am Ver­wal­tungs­ge­richt des Distrikts Vin­nyt­sia (2012–2015), Vor­stands­vor­sit­zen­der der DEJURE Foun­da­tion, Ukraine

130) For­schungs- und Bil­dungs­zen­trum für Kor­rup­ti­ons­be­kämp­fung, Ukraine

131) Allianz Ukrai­ni­scher Orga­ni­sa­tio­nen, Deutschland

132) Ukrai­ni­sches Zentrum für Europapolitik

 

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